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Di 10.10.2017, 17:55

"Scheune Varel" in Varel

Der zweite Tag führt die Gastronomen in die "Scheune Varel". Gastgeber Werner Specht (54) lädt in seine traditionelle und modern eingerichtete Location im Zentrum von Varel ein. Der gelernte Veranstaltungskaufmann lässt den Unterhaltungswert und den guten Stil in vielen Segmenten in seinem Konzept wiedererkennen. Ob Werner mit seinem Konzept bei seinen Mitstreitern punkten kann?

Allgemein:

Mitten in der Innenstadt Varels liegt die „Scheune Varel“, ein unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk von 1770. Wer dahinter rustikales, altbackenes Ambiente erwartet, darf sich von einer einzigartigen Location überraschen lassen. Auf zwei Etagen präsentiert sich die Scheune, deren Giebel ausgebaut und freigelegt wurde, in modernem Stil und bietet Platz für 130 Gäste. Gastgeber Werner Specht (54) war es dabei wichtig, den Charme der Scheune trotz der Modernität beizubehalten, weshalb das Ambiente in eleganten Erdtönen schlicht gehalten wurde. Die Küche zeichnet sich durch einen internationalen-crossover Einschlag aus. Die Karte bietet zwar Speisen für Jedermann, dies aber auf hohem Niveau. Regionalität und Frische sind hier Stichworte, die ohne Ausnahmen befolgt werden. Vom Rindfleisch, welches von einem Bauern aus der Region bezogen wird, über selbstgemachte Erfrischungsgetränke, bis zum Eis, welches von Küchenchef Walter Berger (49) selbst hergestellt wird – in der „Scheune Varel“ setzt man auf hohe Qualität. Die Kombination aus der Küche und der Location sorgt dafür, dass das Restaurant seit der Eröffnung im September 2016 zu einem Hotspot und Blickfang in der Vareler Innenstadt geworden ist. Das Restaurant ist mit zwei Eingängen übrigens von beiden Seiten der Fußgängerzone zu erreichen.

 

Lage:

Die Stadt Varel liegt südlich des Jadebusens an der Nordsee. Mit knapp 24.000 Einwohnern ist die selbstständige Gemeinde die größte Stadt im Landkreis Friesland. Der Hafen Varels war einst der größte Amerika-Hafen in Deutschland, da Oldenburg als erstes deutsches Land ein Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten geschlossen hatte. Heute wird der Hafen allerdings hauptsächlich von Sportbooten genutzt. Aufgrund des gemäßigten Seeklimas ist Varel ein beliebtes Ziel für Ferien- und Geschäftszwecke.

Preise:

Für eine Vorspeise in der „Scheune Varel“ zahlt der Gast 3,80€ bis 11,90€ - darunter finden sich einfache Starter wie hausgemachtes Aioli und Brot, aber auch Carpaccio vom Rinderfilet und der Vareler Fischtopf. Salate gibt es ab 7,90€ - mit fünf gebratenen Garnelen kostet das „Scheunes Grünfutter“ 15,40€. Burger, dessen Pattys und Buns selbstgefertig werden, kann der Gast für bis zu 14,50€ bestellen. Wer eher Lust auf Nudeln hat, findet für 8-15€ Gerichte wie Rote-Beete-Ravioli. Zu den „Scheune Klassikern“ zählen das Rumpsteak vom Rind für 22,60€ und das Lammkarree mit mediterranem Quinoa-Risotto für 18,90€. Natürlich darf auch hier Fisch nicht fehlen: Lachs, Zander und Scholle stehen für 15-18€ in der Karte. Kulinarisch ausklingen lässt sich der Abend in der „Scheune Varel“ mit selbstgemachtem Eis, Erdbeer-Tiramisu oder Crema Catalana für 6,50-8€.

Gastgeber:

Werner Specht ist in der Veranstaltungsbranche zuhause. Der 54-Jährige war lange Zeit als DJ und Partyveranstalter unterwegs und organisiert auch weiterhin Veranstaltungen wie das Vareler Stadtfest. Gemeinsam mit einem Geschäftspartner kam er auf die Idee, die zu dem Zeitpunkt renovierungsbedürftige Scheune zur Gastronomie auszubauen, sodass er seit September 2016 erstmalig einen festen Standort betreut. Der gebürtige Ostfriese ist ein Macher und legt sehr viel Wert auf frische, regionale Produkte und stimmiges, elegantes Ambiente. Mit dem richtigen Auge fürs Detail hat er die „Scheune Varel“ zu einem Highlight der Vareler Innenstadt gemacht.

Kontakt:

Scheune Varel
Obernstraße 7a
26316 Varel
04451/961818
info@scheune-varel.de

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