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Slash hat den Blues und bittet auf den „Killing Floor“
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Slash hat den Blues mit "Orgy of the Damned"

  • 08.03.2024
  • 11:21 Uhr
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Apocalpytica spielen (wieder) Metallica
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Apocalpytica spielen (wieder) Metallica

Niemand, der Apocalyptica Ende der 90er mal live erleben durfte, wird dieses Konzert jemals vergessen. 1998 spielten die Finnen zum Beispiel auf der Zeltbühne des Hurricane Festivals. Schon der Anblick sitzender Musiker war damals ein wenig verwirrend. Auch die Instrumente kannte man nicht in dieser Häufung von einem Rock- und Indie-Festival: Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen (die auch heute noch dabei sind) und ihre zwei Mitstreiter spielten massige Violoncellos, die fast die Größe eines Kontrabasses haben. Als sie dann ihre Cellobögen in Bewegung versetzten und die ersten mächtigen Töne erklangen, gab es kein Halten mehr. Denn man kannte ja, was die vier Finnen auf die Bühne brachte: Ihr 1996 veröffentlichtes Debütalbum war eine Hommage an ihre Lieblingsband. Und das war eben kein Klassik-Orchester oder -Ensemble, sondern die Thrash-Metal-Legende Metallica. Songs wie "Enter Sandman", "Master Of Puppets" oder "Creeping Death" hatten auch mit dieser Instrumentierung eine Wucht und eine Härte, die den E-Gitarren in Nichts nachstand. Die Balladen wiederum – "The Unforgiven" oder "Wherever I May Roam" – wurden zu instrumentalen Klangreisen, die offenlegten, wie viel Schönheit und Schwere in so einem Metallica-Song stecken können. Über die Jahre erweiterten Apocalyptica ihr Programm um weitere Metal-Interpretationen von Bands wie Slayer und Sepultura und holten auch Drums und Percussions mit auf die Bühne, um ihrem Sound noch mehr Kraft zu verleihen.

  • 17.05.2024
  • 17:06 Uhr
James Arthur und seine „Bitter Sweet Love“
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James Arthur und seine "Bitter Sweet Love"

James Arthur hat anscheinend etwas, das viele Menschen auf der ganzen Welt berührt. Und man muss kein Sherlock Holmes sein, um festzustellen, dass es seine Stimme sein könnte. Schon 2012 begeisterte er damit das britische TV-Publikum, als er bei "The X Factor" antrat – und die Staffel am Ende recht locker gewann. Inzwischen hat der in Middlesbrough geborene Sänger und Songwriter weit über 25 Millionen Tonträger verkauft und sein größter Hit "Say You Won’t Let Go" hat allein bei Spotify rund 2,5 Milliarden Streams. Im Januar 2024 erscheint der Nachfolger zum 2021er-Album "It All Makes Sense In The End". Es ist sein insgesamt fünftes Studioalbum, wird 13 Songs enthalten, "Bitter Sweet Love" heißen und wurde produziert von Steve Solomon, der schon bei "Say You Won’t Let Go" am Mischpult saß. In einem Statement zu den Aufnahmen sagte James Arthur: "Je mehr Alben man macht und je mehr Erfolg man hat, desto größer ist der Druck, der auf einem lastet. Aber ich habe mich ganz ehrlich wieder wie ein Kind gefühlt und einfach die Musik gemacht, die ich liebe – ohne mich darum zu kümmern, es allen recht zu machen." Nach den Singles "Blindside" und "A Year Ago" hat James Arthur kürzlich die bewegende Ballade "Just Us" veröffentlicht. Der Track beginnt behutsam, nur mit Stimme und Klavier, ein Zwiegespräch zwischen James Arthur und seinem Instrument. Erst mit dem ersten Chorus kommen langsam weitere instrumentelle Verzierungen hinzu, bis "Just Us" in der zweiten Hälfte zu einer üppigen Pop-Nummer inklusive Gospelchor anschwellt. Trotzdem ist James Arthurs Stimme immer der Fixpunkt, weil es schlichtweg unmöglich ist, ihr die Show zu stehlen. Lyrisch geht es in "Just Us" um nicht weniger als das Wichtigste im Leben: die große, wahre Liebe zu einem Menschen. James Arthur hat in einem Interview zugegeben, dass er genau davor lange Zeit weggelaufen sei. Womit er nicht der einzige Popstar sein dürfte. "’Just Us‘ ist ein Song, in dem ich gestehe, dass ich vor dem, was wirklich wichtig ist, davonlaufe und mich im Streben nach Bestätigung durch äußere Dinge verliere", erklärt James. "Es geht darum, dass ich lange Zeit einem hedonistischen hohlen Leben nachgejagt bin, anstatt den wahren Sinn des Lebens zu erkennen. Der natürlich darin besteht, uns selbst, unsere Partnerinnen und Partner, unsere Familien und unsere Freundschaften zu lieben und für sie da zu sein." Schöne Worte über einen wahrlich schönen Song …

  • 15.11.2023
  • 16:27 Uhr
„Wellerman“ war gestern: Nathan Evans‘ Liebeserklärung „Heather On The Hill“
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"Wellerman" war gestern: Nathan Evans‘ Liebeserklärung "Heather On The Hill"

Es war einmal ein Postbote. Er lebte in der etwas ruppigen Stadt Glasgow in Schottland und liebte Seemannslieder… So ungefähr könnte man einen Text über Nathan Evans beginnen. Denn die Karriere von Nathan Evans klingt fast ein wenig wie ein modernes Internetmärchen. Hier noch einmal die Kurzversion, für alle, die außer auf unserer Website vor allem analog unterwegs sind: Nathan liebte schon immer Musik, jobbte sich durch seine Heimatstadt Glasgow, lebte glücklich mit seiner Jugendliebe Holly zusammen (die inzwischen seine Ehefrau ist und die er kennt, seit er zwölf ist), ging zur Uni, wurde schließlich Postbote, musizierte aber immer nebenher, fand in der Pandemie keine Auftrittsmöglichkeiten, nutzte stattdessen YouTube und TikTok und kam plötzlich auf die Idee, einen catchy Shanty zu covern, der vor allem auf Walfangschiffen gesungen wurde. Nathans Interpretation des "Wellerman" ging ab Ende 2020 durch die Decke, als sich sein TikTok-Clip wie ein Lauffeuer um die ganze Welt verbreitete. Die Remix-Version von 220 KID & Billen Ted erschien wenig später als Evans offizielle Debütsingle und erstürmte in gleich 10 Ländern Platz #1 der Singlecharts. Flankiert von einer halben Milliarde Streams, schrieb der britische Rolling Stone, dass Evans "in die Stratosphäre durchgestartet" sei. "Das fühlt sich an, als würde ich im Zentrum eines Wirbelsturms stehen", sagte Evans später in einem Interview, "und dabei zusehen, wie alles um mich herum durch die Gegend gewirbelt wird. Diese letzten Monate waren der absolute Traum – einfach fantastisch, in sämtlichen Ecken der Welt meine Stimme zu hören."

  • 29.02.2024
  • 09:45 Uhr
Howard Carpendale kommt ab Mai nächsten Jahres mit einem neuen Album auf Tour
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Howard Carpendale kommt ab Mai nächsten Jahres mit einem neuen Album auf Tour

Wer sich die großen Namen im deutschen Schlager anschaut, landet schnell bei den nackten Zahlen. Denn die sind dabei immer wieder ziemlich eindrucksvoll. Nehmen wir den deutsch-südafrikanischen Howard Carpendale: Er hat in seinem Leben bis dato über 50 Millionen Tonträger verkauft, hat mit seinen größten Hits "Ti Amo", "Hello Again", "Nachts, wenn alles schläft" oder auch "Tür an Tür mit Alice" deutsche Musikgeschichte geschrieben und landete mit seinen Alben satte 17 Mal mindestens in den Top 10. Aber das ist eben nur die eine Seite der Medaille. Wer das Herz seiner Karriere schlagen sehen will, der muss auf seine Konzerte gehen, wo seit Jahrzehnten Frauen und Männer mit feuchten Augen auf die Bühne starren, während dieser noch immer recht frisch wirkende Barde seine romantischen, und manchmal ein wenig schlüpfrigen Lieder singt. Aber Carpendale beherrscht auch den melancholischen Rückblick: Vor allem das 2017 veröffentlichte "So long (bis irgendwann)" ist mit seinem folkigen Arrangement und den sanften Streichern in der zweiten Songhälfte ein spätes Glanzstück, das dem altersbedingten Karriere-Herbst mehr als würdig ist. Wer außerdem sein letztes Live-Album "Die Show meines Lebens (Live in Hamburg)" kennt, welches im März erschien und im Mai 2022 aufgenommen wurde, weiß: Auch seine Stimme ist immer noch fast so sanft wie in seinen ersten Jahren auf der Bühne.

  • 29.09.2023
  • 11:46 Uhr
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