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Bußgeldkatalog: Italien strenger als Deutschland

Wer im Straßenverkehr in Italien gegen die Regeln verstößt, muss sich mitunter auf eine saftige Strafe einstellen, denn für viele Verstöße ist das Bußgeld hier höher als in Deutschland oder auch nach österreichischem Bußgeldkatalog. Was sagt der Bußgeldkatalog? Wird die Promillegrenze überschritten, zahlt man in Italien zwar gleich viel, nämlich 500 Euro, dafür wird’s teuer für alle, die mit dem Handy am Steuer erwischt werden. 78 Euro müssen Urlauber in Italien blechen. Zum Vergleich: 60 Euro in Deutschland. Wer seine Warnweste vergisst und kontrolliert wird, ist hinterher ebenfalls um fast 40 Euro ärmer. Macht etwa 30 bis 40 Kugeln leckeres Eis!

Eine Überschreitung der Geschwindigkeit kann auch ganz schön ins Geld gehen. Wer mehr als 10 km/h zu viel auf dem Tacho hat, muss bis zu 140 Euro bezahlen, ab 21 km/h drohen Punkte UND Bußgeld. Italien-Urlauber, denen ihr Urlaubsgeld am Herzen liegt, sollten sich also lieber an die vorgegebene Geschwindigkeit halten.

Achtung vor Betrug beim Bußgeld: Italien schickt Zahlungsaufforderung

Grundsätzlich gilt in Italien wie überall: Knöllchen besser schnell bezahlen. Doch Vorsicht vor dubiosen „Zahlungsaufforderungen“, denn hierbei handelt es sich um Betrug. Sie sehen aus wie ein italienischer Bußgeldbescheid und fordern den Empfänger auf, den Verstoß mit Kreditkarte sofort zu bezahlen. Dass es sich dabei um kein amtliches Dokument handelt und die Zahlung daher „freiwillig“ ist, steht ganz klein untendrunter. Empfänger sollten entsprechende Schreiben daher im ersten Schritt sorgfältig und bis zum Schluss lesen.

Wer unsicher ist, ob es sich um Betrug handelt, sollte sich rechtlich beraten lassen, um auf der sicheren Seite zu sein.