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Insolvenz des Jahres

Signa-Pleite: Jetzt stellt auch SportScheck Insolvenzantrag

  • Veröffentlicht: 30.11.2023
  • 17:20 Uhr
  • Stefan Kendzia
Eine weitere Tochter der Signa-Holding ist zahlungsunfähig: Der Sportartikelhändler SportScheck hat Insolvenz angemeldet.
Eine weitere Tochter der Signa-Holding ist zahlungsunfähig: Der Sportartikelhändler SportScheck hat Insolvenz angemeldet.© Lino Mirgeler/dpa

Das Insolvenz-Karussell nach der Signa-Pleite dreht sich weiter: Nachdem die Signa-Holding zahlungsunfähig ist, hat nun eine weitere Tochterfirma Insolvenz angemeldet - der Traditions-Sportartikelhändler SportScheck.

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Eine weitere Tochterfirma der Signa-Holding ist am Boden: Der traditionsreiche Sportartikelhändler aus München, SportScheck, stellt Insolvenzantrag. Damit ist die laut "Tagesschau" im Herbst angekündigte Übernahme durch den britischen Modehändler "Frasers" erstmal auf Eis gelegt.

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Ein neuer Eigentümer würde langfristig Stabilität bringen

Es ist noch nicht lange her, da äußerte sich SportScheck zu den Turbulenzen seines Mutterkonzerns und vermittelte, dass man davon nicht betroffen sei. Jetzt musste das Traditionsunternehmen aus München doch Insolvenz anmelden. SportScheck mit seinen bundesweit 34 Filialen und rund 350 Millionen Euro Jahresumsatz teilte mit, nach dem Insolvenzantrag der Signa-Holding zahlungsunfähig zu sein. 

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Wie die "Tagesschau" den SportScheck-Geschäftsführer Matthias Rucker zitiert, soll die Insolvenz auch eine Chance beinhalten, "das Unternehmen mit seinen Vertragspartnern und Gläubigern nachhaltig zu stärken". Möglich werden soll das durch einen neuen Eigentümer. Auch wenn die Übernahme durch die "Frasers Group" erstmal vom Tisch ist, will das der britische Modehändler an den Übernahmeplänen festhalten. Es sollen sogar weitere potenzielle Investoren Interesse gezeigt haben. "Dies stimmt SportScheck zuversichtlich, einen neuen starken Partner zu finden, der dem Unternehmen langfristig Stabilität zusichert, was die Signa Holding zuletzt nicht mehr gewährleisten konnte."

Laut SportScheck-Geschäftsführung sollen alle Filialen wie auch der Online-Shop und der Kundenservice in Deutschland, Österreich und der Schweiz unter Normalbedingungen weiter arbeiten.

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