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Hochwassergefahr

Unwetter-Alarm: Im Süden Deutschlands drohen Dauerregen und Sturmböen

  • Veröffentlicht: 13.11.2023
  • 14:39 Uhr
  • Max Strumberger
Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr fährt durch überflutete Straßen.
Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr fährt durch überflutete Straßen.© Frank Molter/dpa

In den kommenden Tagen kommt es in Süddeutschland voraussichtlich zu heftigen Unwettern mit Orkanböen und monsunartigen Regenfällen. An einem einzigen Tag könnte vereinzelt pro Quadratmeter die gleiche Niederschlagsmenge niedergehen wie sonst in einem ganzen Monat.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Sturmtief bringt heftige Orkanböen und Dauerregen nach Deutschland. 

  • Besonders der Süden muss sich auf stürmische und regnerische Tage einstellen.

  • Die Behörden warnen bereits, dass es zu Hochwasser kommen könnte.

Im Video: Nach Sturmflut: Massenhaft Abbrüche an Rügens Steilküste

Nach Sturmflut: massenhaft Abbrüche an Rügens Steilküste

Der Süden Deutschlands muss sich in den kommenden Tagen auf schwere Unwetter gefasst machen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Montag (13. November) vor Dauerregen und orkanartigen Böen. Verursacht wird die Unwetterlage durch ein Sturmtief über Großbritannien, das Regen und Kälte nach Deutschland bringt.

Im Schwarzwald werden laut dem DWD Orkanböen Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern erwartet. Laut einem DWD-Sprecher sollen durch den Dauerregen bis zu 70 Liter pro Quadratmeter niedergehen – in Staulagen sogar bis zu 100 Liter pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr betrug die monatliche Durchschnittsniederschlagsmenge in Baden-Württemberg für den gesamten November 82 Liter pro Quadratmeter.

Hochwassergefahr in Bayern

Auch in Teilen des Allgäus warnt der Wetterdienst vor Dauerregen. Hier soll es bis Mittwochmittag ebenfalls bis zu 100 Liter pro Quadratmeter, in Staulagen sogar 120 Liter pro Quadratmeter geben. Im Südwesten von Bayern hat der Hochwassernachrichtendienst (HND) deshalb vor Überschwemmungsgefahr gewarnt. Vor allem im Bereich der Iller ist bereits jetzt deutlicher Anstieg der Pegel zu registrieren. Mit ersten Ausuferungen wird in der Nacht auf Dienstag gerechnet. Dem HND zufolge könnte die Iller in Schwaben Meldestufe 3 erreichen, was bedeutet, dass es zu Überflutungen von einzelnen Grundstücken und Kellern kommen könnte.

Erst am Donnerstag werde es dann den Wetterexperten zufolge in vielen Teilen wieder trocken. Diese bleibe aber nicht von Dauer. Nach einem verbreitet freundlichen Freitag wird für das Wochenende mit weiterem Regen gerechnet.

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  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Statista zu Niederschlagsmengen in Baden-Württemberg
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