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Ex-US-Präsident wettert

"Blutbad" bei Wahl-Niederlage: Trump-Ankündigung sorgt für Empörung

  • Aktualisiert: 19.03.2024
  • 09:06 Uhr
  • Lisa Apfel

Ex-US-Präsident Donald Trump hat ein "Blutbad" angekündigt, sollte er aus den kommenden Präsidentschaftswahlen nicht siegreich hervorgehen. Die gegnerischen Demokraten sind entrüstet.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump zeigt sich auf der Wahlkampf-Bühne gewohnt provokant.

  • In Ohio warnte er nun vor einem "Blutbad", sollte er im November nicht erneut zum US-Präsidenten gewählt werden.

  • Während sich das gegnerische Lager empört zeigt, liefert das Wahlkampf-Team des Republikaners eine Eigen-Interpretation der Wortwahl.

Ex-US-Präsident Donald Trump ist bekannt dafür, sich gerne mal im Ton zu vergreifen. Nun hat der Republikaner mit einer Aussage abermals für Irritationen gesorgt. Im Falle seiner Wahl-Niederlage kündigte Trump ein "Blutbad" an.

Trump spart nicht an polarisierender Rethorik

Diese Bemerkung tätigte er, als er bei einer Wahlkampfveranstaltung ankündigte, wie er den Verkauf von chinesischen Autos auf dem US-Markt erschweren will.

China baue einige riesige Fabriken in Mexiko und wolle die dort produzierten Autos schließlich in den USA verkaufen, sagte der Republikaner am Samstag (16. März) in Vandalia im Bundesstaat Ohio.

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Dabei warnte Trump auch Chinas Staatschef Xi Jinping: "Wir werden jedes einzelne Auto, das über die Grenze kommt, mit einem 100-prozentigen Zoll belegen, und Sie werden diese Autos nicht mehr verkaufen können, wenn ich gewählt werde." Direkt daran anschließend sagte er: "Wenn ich nicht gewählt werde, wird es ein Blutbad geben. (...) Es wird ein Blutbad für das Land sein."

Demokraten: Trump will "weiteren 6. Januar"

Die Demokraten um den amtierenden Präsidenten Joe Biden gaben sich empört ob der Wortwahl des 77-Jährigen. Das Wahlkampf-Team Bidens griff Trumps Bemerkung auf und warf dem Republikaner vor, er wolle "einen weiteren 6. Januar", berichtete der Sender CNN. Bidens Team nahm damit Bezug auf die Ereignisse am 6. Januar 2021, als Trump-Anhänger den Parlamentssitz in der Hauptstadt Washington stürmten. 

Trumps Wahlkampf-Team hingegen widersprach und hatte eine andere Erklärung parat: Der Ex-Präsident habe sich auf die Folgen von Bidens Politik auf die US-Autoindustrie bezogen, berichtete CNN unter Berufung auf Kampagnen-Sprecherin Karoline Leavitt. "Bidens Politik wird ein wirtschaftliches Blutbad für Autoindustrie und ihre Arbeiter verursachen", sagte Leavitt demnach.

Die "Blutbad"-Aussage sollte aber nicht die einzige kontroverse Wortwahl des Ex-Präsidenten in Ohio bleiben. Zur im November anstehenden US-Präsidentenwahl sagte Trump zudem: "Wenn diese Wahl nicht gewonnen wird, bin ich mir nicht sicher, ob es jemals wieder eine Wahl in diesem Land geben wird", so der 77-Jährige.

Trump und Biden treten bei der Wahl im November aller Wahrscheinlichkeit nach wieder gegeneinander an.

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  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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