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Riesiges Aktienpaket für CEO

Tesla-Aktionäre genehmigen 50-Milliarden-Dollar-Gehaltspaket für Elon Musk

  • Veröffentlicht: 14.06.2024
  • 01:53 Uhr
  • Franziska Hursach
Die Aktionäre von Tesla haben einem 56 Milliarden Dollar schweren Vergütungspaket für Konzern-Chef Elon Musk zugestimmt.
Die Aktionäre von Tesla haben einem 56 Milliarden Dollar schweren Vergütungspaket für Konzern-Chef Elon Musk zugestimmt. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Lange haben die Aktionäre des Elektroautoherstellers Tesla mit einem milliardenschweren Gehaltspaket für Tesla-Chef Elon Musk gerungen. Nun steht das Votum fest.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Aktionäre von Tesla haben bei einer Hauptversammlung für ein 56 Milliarden Dollar schweres Vergütungspaket für Konzern-Chef Elon Musk gestimmt.

  • Auch sprachen sich die Anteilseigner auf der Veranstaltung für einen Umzug des Unternehmenshauptsitzes vom US-Bundesstaat Delaware nach Texas aus.

  • Der ursprünglich bereits 2018 genehmigte Vergütungsplan war im Januar von einem US-Gericht gekippt worden, nachdem ein Aktionär geklagt und eine Richterin den Plan torpediert hatte.

Erneut haben Tesla-Aktionäre einem großen Aktienpaket im Wert von mehreren Dutzend Milliarden Dollar für Firmenchef Elon Musk zugestimmt. Der Wert des Gehaltspakets wird auf rund 56 Millionen Dollar beziffert. Der bereits 2018 genehmigte und an bestimmte Unternehmensziele gekoppelte Vergütungsplan war im Januar von einem US-Gericht gekippt worden.

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"Danke für eure Unterstützung!", schrieb Musk bereits am Vorabend des Abstimmungs-Endes auf X.

Obwohl die Anteilseigner des Elektroautobauers bei der Tesla-Hauptversammlung für das Aktienpaket stimmten, bedeutet dies nicht, dass Musk es automatisch bekommt. Jedoch verbessert es seine Chancen darauf. Auch sprachen sich die Aktionäre auf der Veranstaltung für die Verlegung des Unternehmenshauptsitzes vom US-Bundesstaat Delaware nach Texas aus.

Richterin verhinderte zuvor Musks Pläne

Im Jahr 2018 bekam das Aktienpaket bei einer Abstimmung zwar eine Mehrheit von 73 Prozent, jedoch ging dann ein Aktionär juristisch dagegen vor. Am Ende torpedierte eine Richterin in Delaware den Plan.

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Sie hatte befunden, dass Musk bei Vereinbarung des Plans für Aktienzuteilungen im Jahr 2018 zu viel Einfluss im Hintergrund gehabt habe, als dass man von einem fairen Verfahren sprechen könne. Aktionäre hätten ihrem Urteil zufolge keine gut überlegte Entscheidung treffen können.

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Paket an Unternehmensziele gekoppelt

Musk wurde seinerzeit das Recht gewährt, häppchenweise gut 300 Millionen Tesla-Aktien zum Preis von 2018 zu bekommen, wenn die Firma über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren einige hochgesteckte Ziele erfüllt. Unter anderem sollte der Börsenwert von gut 50 Milliarden Dollar auf 650 Milliarden Dollar steigen.

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In den vergangenen Monaten hatte der Tesla-Chef angekündigt, er könne die Entwicklung von Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz auch anderswo vorantreiben, sollte er nicht mehr Kontrolle über Tesla erhalten. Das löste am Donnerstag (13. Juni) eine neue Anlegerklage in Delaware aus.

  • Verwendete Quelle:
  • Nachrichtenagentur dpa
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