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Eruption auf Halbinsel Kamtschatka

Russland: Höchster aktiver Vulkan Eurasiens spuckt Asche und Lava

  • Veröffentlicht: 02.11.2023
  • 13:31 Uhr
  • Stefan Kendzia
Riesige Aschesäulen brachen aus dem Vulkan Kljutschewskoi aus und sorgten für Schulschließungen in zwei Städten der Region.
Riesige Aschesäulen brachen aus dem Vulkan Kljutschewskoi aus und sorgten für Schulschließungen in zwei Städten der Region.© Yuri Demyanchuk/AP/dpa

Einer der höchsten aktiven Vulkane Eurasiens, der 4.800 Meter hohe Kljutschewskoi auf der russischen Halbinsel Kamtschatka, spuckt nach verstärkter Aktivität Asche und Lava. Inzwischen hat sich eine 14 Kilometer hohe Rauchsäule gebildet.

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Die Region der Halbinsel Kamtschatka, ganz im Osten Russlands gelegen, erlebt derzeit eine Naturgewalt: Der 4.800 Meter hohe Kljutschewskoi-Vulkan spuckt wegen verstärkter Aktivität Asche und Lava in die Luft. Die Bevölkerung rund um den aktivsten Vulkan Eurasiens wurde evakuiert - Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen wurden laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) geschlossen.

Im Video: Vulkan in Russland ausgebrochen

14 Kilometer hohe Rauchsäule über dem Gipfel des Vulkans

Fast 5.000 Meter ragt der Gipfel des aktivsten Vulkans Eurasiens in den Himmel. Jetzt steht darüber sogar noch eine 14 Kilometer hohe Rauchsäule. Der Kljutschewskoi auf der fernöstlichen russischen Halbinsel Kamtschatka spuckt zurzeit nicht nur Asche, sondern auch Lava. Grund genug, um Schulen, Kindergärten, Bildungseinrichtungen und sogar Straßenverbindungen zu schließen. Der Zivilschutz rief die Bevölkerung dazu auf, den Vulkan zu meiden und von Autofahrten von und nach Kljutschi abzusehen, eine Ortschaft, die nur rund 30 Kilometer vom Vulkangipfel entfernt liegt. Von den Maßnahmen seien zunächst etwas mehr als 10.000 Menschen betroffen, so der "Kölner Stadt-Anzeiger". 

Bereits seit Juni 2023 ist der riesige Vulkan wieder besonders aktiv. Jetzt spuckt er allerdings nahezu täglich Aschewolken aus, die Region wird von Ascheregen heimgesucht. Die Behörden riefen die Menschen dazu auf, zunächst in ihren Häusern und Wohnungen zu bleiben. Eine weitere Verschlechterung der Luftqualität aufgrund der Asche wird in den kommenden Tagen befürchtet.

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  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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