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"Das tut ja einem weh"

Müller vor Abschied? FC-Bayern-Bosse treffen sich mit Vereinsikone

  • Aktualisiert: 12.05.2023
  • 08:37 Uhr
  • Joachim Vonderthann

Verlässt Thomas Müller den FC Bayern? TV-Experte Lothar Matthäus mag sich das gar nicht vorstellen. Und auch die Bayern-Bosse kämpfen offenbar um die Vereinslegende.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Thomas Müller liebäugelt angeblich wegen seiner geringen Einsatzzeiten mit einem Abschied vom FC Bayern.

  • Laut "Bild" haben die Bayern-Bosse bei einem Treffen mit Müller aber betont, dass sie weiter auf ihn setzen.

  • Für TV-Experte Lothar Matthäus ist es unverständlich, dass die Vereinsikone nicht öfter spielt.

Geht er oder bleibt er? Die Zukunft von Vereinsikone Thomas Müller sorgt weiter für Wirbel beim FC Bayern München. Wegen seiner geringen Einsatzzeiten unter Trainer Thomas Tuchel liebäugelt Müller angeblich mit einem Abschied aus München. Doch offenbar wollen ihn die Klub-Bosse unbedingt halten.

FC-Bayern-Bosse sprechen mit Müller

Wie die "Bild" am Freitag (12. Mai) berichtet, soll es bereits ein Treffen von Müller mit Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic gegeben haben. Dabei sollen die Bayern-Bosse dem 33-Jährigen deutlich gemacht haben, dass sie weiter auf ihn setzen. 

Kahn hatte zuvor schon in einem Interview betont, dass ein Abschied Müllers nicht infrage käme. Das wird nicht passieren", sagte der Bayern-Vorstandsvorsitzende der "Sport Bild" auf die Frage, ob er eine solche Ankündigung des Fußball-Nationalspielers verstehen würde. "Wenn dieser Fall mal eintreten sollte, würde ich ihm das mit aller Deutlichkeit ausreden. Thomas ist fit, nie verletzt und unheimlich charakterstark. Er ist für das ganze Gebilde unheimlich wichtig. Ich bin mir sicher: Thomas wird noch sehr viele Spiele für uns machen."

Müller hat seinen Platz in der Startelf zuletzt verloren und wurde von Tuchel oft nur eingewechselt. Auch Tuchels Vorgänger Julian Nagelsmann hatte in dieser Saison mehrfach auf ihn in der Startelf verzichtet. Müllers Vertrag in München läuft noch bis 2024.

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Matthäus: "Das tut ja einem weh"

Auch TV-Experte Lothar Matthäus mag sich einen vorzeitigen Weggang von Müller nicht vorstellen. "Mir wäre es als ehemaliger Bayern-Spieler am liebsten, wenn er seine Karriere beim FC Bayern beenden würde", sagte der frühere Fußballstar bei RTL. Der Rekordnationalspieler fügte hinzu: "Aber natürlich will er spielen. Er weiß, dass er noch einige Jahre spielen kann. Am liebsten würde er beim FC Bayern spielen, von Anfang an. Er kann es wahrscheinlich nicht mehr hören, dass es keine Müller-Spiele sind. Das will man gar nicht hören. Das tut ja einem weh."

Bayern-Coach Tuchel hatte die Reservistenrolle von Müller zuletzt teils damit begründet, dass bestimmte Partien keine "Müller-Spiele" seien, er also nicht ins taktische Konzept passt. Für Matthäus eine unverständliche Entscheidung, gerade weil es beim FC Bayern sportlich aktuell nicht rund läuft und die Meisterschaft der einzig mögliche Saisontitel ist. "Gerade in so einer Situation wäre Müller der Richtige, der die Mannschaft antreibt, der sie organisiert, der diese positive Energie hat", betonte Matthäus. 

Drei Spieltage vor Saisonende haben die Münchner in der Fußball-Bundesliga nur einen Punkt Vorsprung vor Verfolger Borussia Dortmund. Im spannenden Meisterschaftsrennen empfängt der FC Bayern am Samstag (13. Mai) um 15.30 Uhr den FC Schalke 04. Die Dortmunder spielen dann um 18.30 Uhr gegen Borussia Mönchengladbach. 

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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