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In der Nähe von Koblenz

Horror-Fasching: 20-Jähriger von Karnevalswagen überrollt

  • Veröffentlicht: 11.02.2024
  • 08:46 Uhr
  • Michael Reimers
10.02.2024, Rheinland-Pfalz, St.Goarshausen: Polizeibeamte sichern Spuren an einem Karnevalswagen, nachdem ein Fußgänger überrollt worden war.
10.02.2024, Rheinland-Pfalz, St.Goarshausen: Polizeibeamte sichern Spuren an einem Karnevalswagen, nachdem ein Fußgänger überrollt worden war. © Thomas Frey/dpa

Nahe Koblenz endete ein Faschingsumzug mit einer Tragödie. Ein junger Mann wurde von einem Karnevalswagen erfasst und tödlich verletzt.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Beim Faschingsumzug in St. Goarshausen, Rheinland-Pfalz, starb am 10. Februar ein Fußgänger.

  • Der 20-jährige Mann war unter einen Karnevalswagen geraten und starb an seinen Verletzungen.

  • Auch in Hessen ereignete sich ein schwerer Unfall bei einem Faschingsumzug.

Der Karnevalsumzug in St. Goarshausen am Samstag (10. Februar) endete mit einer Tragödie: Ein 20-jähriger Mann starb am späten Nachmittag, nachdem er unter einen fahrenden Karnevalswagen geraten war und tödlich verletzt wurde. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Der junge Mann aus dem Rhein-Lahn-Kreis erlag am Samstag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Noch sind keine Einzelheiten zum Unfallhergang bekannt gegeben worden.

"Wir sind in Gedanken bei dem Verunfallten und den Betroffenen und danken allen Rettungskräften, die im Einsatz sind", teilte der Bürgermeister der Stadt am rechten Rheinufer, Nico Busch, am frühen Samstagabend mit. Die zahlreichen Zeug:innen des Vorfalls erhielten am Samstag bei der Verbandsgemeinde seelsorgerische Betreuung.

Im Video: Die Faschingswagen sind auch 2024 wieder hochpolitisch

Karnevalsausklang wurde trotzdem gefeiert

Bis zur abschließenden polizeilichen Dokumentation blieb die Unfallstelle auf der Bundesstraße 42 gesperrt. Wie es am Abend hieß, könnten Fußgänger:innen die Sperrung am Rhein entlang umgehen, Autos sollten die Sperrung umfahren.

St. Goarshausen liegt in Rheinland-Pfalz nahe Koblenz in der Nähe des berühmten Loreley-Felsens. Nach Angaben des Bürgermeisters wurde der Karnevalsausklang in der Loreleyhalle am Abend zunächst abgebrochen, um zu verhindern, dass Personen aus der Halle die Rettungskräfte behindern. Kurz darauf sei die Veranstaltung aber reduziert fortgesetzt worden.

Im Video: Gegen Übergriffe, Müll und Wildpinkler - so stark sichert Köln den Karneval ab

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:newstime

Zwei Schwerverletzte beim Karneval in Hessen

Auch in Hessen war es am Samstag zu einem Unfall im Zusammenhang mit einem Karnevalsumzug gekommen. Auf dem Weg zu einem Umzug stürzten zwei Männer im Alter von 31 und 50 Jahren in Hünfelden im Landkreis Limburg-Weilburg von einem Fastnachtswagen und wurden schwer verletzt.

Das Gespann aus Traktor und Anhänger mit Holzaufbau sei am Samstagnachmittag in Hünfelden vom Ortsteil Dauborn zum Ortsteil Kirberg gefahren, teilte die Polizei am Abend mit. Auf dem Anhänger befanden sich demnach mehrere Personen. Der 50-Jährige und der 31-Jährige fielen den Angaben zufolge während der Fahrt aus großer Höhe von dem Aufbau auf die Straße. Dabei rissen sie den Aufbau mit in die Tiefe. Die beiden Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Eine 56-Jährige, die sich ebenfalls auf dem Wagen befunden hatte, wurde von herabfallenden Teilen leicht verletzt.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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