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Schädlinge bekämpfen

Raus aus dem Haus, du Maus! Tipps und Tricks gegen lästige Schädlinge

  • Veröffentlicht: 30.05.2023
  • 08:06 Uhr
  • Alena Brandt

Das Wichtigste in Kürze

  • Nagetiere wie Mäuse und Ratten sind unhygienisch im Haus und können Krankheiten übertragen.

  • Außerdem richten Mäuse Schäden an Elektrokabeln und Isolierungen an, wenn sie daran nagen. Das wird teuer!

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Da raschelt es doch, es flitzt etwas unter den Schrank: Oh nein, es ist eine Maus im Haus! Die Nagetiere drängen sich durch kleine Ritzen und Spalten - und schon sind sie drin. Was nun?! Köder, Lebendfalle, Ultraschall - mit diesen Mitteln kannst du Ratten und Mäuse verjagen und fangen. Außerdem: Warum Lebendfallen nicht immer fair sind und wie du deine Wohnung vor Nagern und auch anderen Schädlingen, wie Motten schützt.

Tot oder lebendig fangen - das ist hier die Frage

Eine einzelne Maus im Haus ist kein Grund zur Panik. Aber es ist auch klar: Der Nager sollte schnell verschwinden. Der klassische Weg: Du stellst eine Mausefalle auf. Nur welche Falle eignet sich - und welche nicht?

  • Schlagfalle: Klappe zu, Maus tot. So läuft das im besten Fall. Der Metallbügel bricht der Maus das Genick oder Rückgrat. Wichtig: Die Maus soll sich nicht lange quälen, bevor sie stirbt. 
  • Lebendfalle: Darin fängst du die Maus lebendig und setzt sie aus. Das soll schonend sein und kann dem Tier den Tod ersparen - tut es aber nicht unbedingt. In der Falle gefangen sein: Das bedeutet großen Stress für die Maus. Du musst eine Lebendfalle also am besten stündlich kontrollieren. Damit die Maus nicht zurückkehrt, musst du sie mindestens 500 Meter entfernt von deinem Haus aussetzen.
  • Klebefalle: Wie der Name sagt - an einer Klebefalle belieben Nager mit den Füßen haften. Der Einsatz verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Denn in solchen Fällen leiden Mäuse unverhältnismäßig.

Hände weg von Lebendfallen: Eine Lebendfalle erspart Tieren nicht immer Leid. Weit vom gewohnten Revier ausgesetzt, überleben Hausmäuse oft nicht. Sie finden keine Nahrung und verhungern qualvoll. Die tierfreundlichste Lösung: Das Haus gut vor Mäusen schützen. Tipps dazu gibt's weiter unten.

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Damit lockst du die Maus in die Falle

  1. Schokoaufstrich/Nuss-Nougat-Creme
  2. Erdnussbutter
  3. Rosinen

Gift gehört in Profi-Hände

Gift gegen einzelne Nager - das ist überflüssig. Das Umweltbundesamt empfiehlt klar Fallen, wenn es um weniger als zehn Mäuse geht. Und das ist ja meistens der Fall. Giftköder gefährden Haustiere und Kinder. Nur Fachleute wie Kammerjäger:innen und Schädlingsbekämpfer:innen sollten sie einsetzen bei starkem Nagerbefall. Die Tiere verbluten meistens innerlich, wenn sie von dem Gift fressen. Gegen manche Mittel sind sie auch resistent. Deshalb ist Fachwissen gefragt.

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Wirkt Ultraschall gegen Nager? Das ist umstritten

Es klingt verlockend: Du stellst ein Gerät auf, dass Schallwellen sendet. Du selbst hörst diese nicht - aber für Schädlinge ist das Geräusch unerträglich und sie verziehen sich aus dem Haus. Ultraschall gegen Mäuse gilt als tierfreundliche Alternative zur Falle. Allerdings: Die Wirkung ist umstritten.

Übrigens - ein kleiner Fun Fact am Rande: Mäuse flirten mit Frequenzen im Ultraschall-Bereich. Die Männchen pfeifen den Weibchen nach. Ihre Technik für die Liebestöne ist laut einer dänischen Studie einmalig: Die Mäuse erzeugen einen Luftstrahl. Das Geräusch entsteht dann auf ähnliche Art wie der Krach beim Start eines Düsenjets.

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Bitte draußen bleiben: So schützt du das Haus vor Mäusen

Das beste Mittel gegen Mäuse: Sie kommen gar nicht erst hinein! Hier haben wir fünf Tipps für dich, wie du dein Haus vor Nagetieren sicherst.

  1. Kugelschreiber-Regel: Dichte alle Ritzen und Spalten ab an der Hauswand und an Fenstern und Türen ab, die dicker sind als ein Kugelschreiber oder dein kleiner Finger - da quetscht sich die Maus hindurch. Die Tiere können sich kleiner machen als du denkst.
  2. Essens-Vorräte verschließen: Offene Nahrungsmittel wie Getreide locken Nager an. Lagere Vorräte am besten in luftdicht verschlossenen Behältern aus Glas oder Metall. Da kann sich auch keine Maus durchbeißen.
  3. Tierfutter: Lass den Futternapf von Miezi und Wauzi nicht zu lange gefüllt offen stehen. Das lockt Mäuse an. Verwahre angebrochenes Trockenfutter in festen Behältern und nicht im Sack.
  4. Keine Chance für Romeo: Mäuse sind Akrobaten und nutzen rankende Pflanzen an der Hauswand, um in dein Zimmer zu gelangen. Schneide das Grün so kurz, dass es Mäusen nicht als Einstiegshilfe in dein offenes Fenster dient.
  5. Gitter anbringen: In vielen Wänden sind Lüftungsschlitze. Stopfe sie nicht zu, das stört die Luftzirkulation. Besser: ein Fugengitter anbringen. Das hält Mäuse davon ab, sich durch die Wand zu arbeiten und sich dort einzunisten.
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