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Für den perfekten Camping-Trip

Camperbus oder Wohnwagen: Welches Fahrzeug ist das Richtige für mich?

  • Aktualisiert: 15.09.2023
  • 10:28 Uhr

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor- und Nachteile für deine Entscheidung in Bezug auf Camper oder Wohnwagen. 

  • Werde dir bewusst welche Anschaffungskosten höher sind.

  • Es hängt von deinen individuellen Wünschen und Anforderungen ab, ob du eher zum Wohnwagen oder zum Wohnmobil tendierst.

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In der Camper-Community wird immer wieder lang diskutiert, ob der Campingurlaub mit dem Wohnwagen oder dem Wohnmobil besser ist. Wir liefern dir einen Überblick über alle Argumente, die für oder gegen den Camper oder den Wohnwagen sprechen.

Vor- und Nachteile hängen von deinen Anforderungen ab

Wir stellen Wohnwagen und Camper anhand der wichtigsten Kriterien für dich gegenüber. Doch eines ist klar: Am Schluss hängt es von deinen individuellen Wünschen und Anforderungen ab, ob du eher zum Wohnwagen oder zum Wohnmobil tendierst. Außerdem kannst du mit beiden Möglichkeiten etwas gutes für die Umwelt tun, indem du Green-Camping betreibst. 

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1. Flexibilität

Einen Wohnwagen koppelst du an dein Auto und ziehst ihn bis zu deinem Urlaubsort. Bist du dort angekommen, wird der Caravan abgekoppelt und du kannst das Auto für Ausflüge nutzen und die Umgebung erkunden.

Beim Wohnmobil ist das nicht so einfach. Theoretisch kannst du auch mit dem Camper durch die Gegend fahren. Allerdings musst du vor Abfahrt wieder alles zusammenräumen und dich – vor allem in Südeuropa – durch enge Straßen quälen. Auch das Parken in Orten oder Städten ist mit dem Wohnmobil schwierig.

2. Anschaffungskosten und Unterhalt

Ein Wohnmobil kostet bei vergleichbarer Ausstattung schon bei der Anschaffung deutlich mehr als ein Wohnwagen. Auch im Unterhalt ist der Camper teurer, Versicherung, Sprit und Wartung verursachen mehr Kosten.

Günstiger sind auch die Kosten für den Führerschein. So kostet der Führerschein für die Erweiterung BE weniger als ein Führerschein der Klasse C.

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3. Handling im Verkehr

Mit dem Wohnmobil bist du ähnlich unterwegs wie mit einem PKW, der Camper ist nur größer. Fürs Einparken gibt es Rückfahrkameras und du musst keine Anhänger berücksichtigen. Auch bei Kurvenfahrten oder beim Bremsen funktioniert alles so wie beim Auto.

Fährst du mit einem Wohnwagen, musst du ein bisschen geübter sein. Bergabfahren, Bremsen, durch Kurven oder bei Wind fahren – mit dem Wohnwagen ist das alles ein bisschen tricky.

Für das Fahren mit Wohnwagen gelten zudem strengere Geschwindigkeitsbegrenzungen. Du kommst bei der Fahrt in den Urlaub langsamer voran. Achte darauf, in welchen Ländern du auf die Geschwindigkeit achten solltest, um hohes Bußgeld zu vermeiden. 

Noch etwas: Deinen Wohnwagen darfst du nicht länger auf einem öffentlichen Parkplatz abstellen, ein Wohnmobil schon.

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4. Handhabung

Beim Abstellen und Sichern ist das Wohnmobil sehr unkompliziert. Du stellst es ab, sicherst es mit Unterlegkeilen, fertig. Das Einparken funktioniert wie mit dem Auto.

Mit einem Wohnwagen sind das Rangieren und Abstellen komplizierter. Du brauchst entsprechend länger, um wieder "on the road" zu sein.

5. Zuladung

Für deinen Campingurlaub brauchst du Campinggeschirr, Campingtisch und -stühle, Kleidung, Sportgeräte wie SUPs oder Fahrräder. Verreist du mit dem Wohnwagen, müssen all die Dinge im Auto transportiert werden. Wohnwagen haben nämlich nur eine geringe Zuladungsmöglichkeit. Da hat ein Camper Vorteile. Aber auch hier musst du vor dem Verreisen unbedingt auf die maximale Zuladung achten

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6. Komfort

Wohnmobile bieten je nach Ausstattung einen guten bis sehr hohen Komfort. Eine komplette Camping-Küche, eine vollausgestattete Nasszelle, eine Toilette, ein breites Bett, alles ist möglich. Allerdings müssen im Camper auch noch das Fahrerhaus, der Motor und Stauraum Platz finden. Viele moderne Wohnmobile verfügen außerdem über eine mobile Solaranlage zur eigenen Stromversorgung.

Im Wohnwagen hingegen kann der gesamte Raum zum Wohnen und Schlafen genutzt werden. Dadurch sind Wohnwagen deutlich geräumiger als Camper. Bist du mit der Familie unterwegs, hat der Caravan seine Vorteile. Wenn du zusätzlich ein Vorzelt aufstellst, bildet der Wohnwagen damit fast schon eine kleine Wohnung.

7. Wintertauglichkeit

Willst du im Winter campen gehen, haben Wohnwagen einen Vorteil. Denn die große Schwachstelle des Campers im Winter ist die große Fensterfläche im Fahrerhaus. Und es ist schwierig, diese ausreichend zu isolieren, damit keine Kälte in den Innenraum kommt.

Die Konstruktion der Wohnwagen mit beschränkten Fensterflächen und einem abgeschlossenen "Kokon" sorgt für eine bessere Isolierung macht den Anhänger wintertauglicher.

Wie du siehst, spricht viel für den Wohnwagen, aber auch viel fürs Wohnmobil. Steht bei dir die Flexibilität für Ausflüge und Fahrten am Zielort im Vordergrund, bist du mit einem Wohnwagen besser unterwegs. Das gilt auch, wenn du viel Platz beim Campen brauchst.

Gehst du an mehreren Orten campen, willst auch mal abseits von den üblichen Campingplätzen übernachten und möchtest ein Reisemobil, das sich wie ein Auto steuern lässt, ist ein Camper die bessere Wahl.

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