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Zwei Asse trumpfen auf - Inhaltsbeschreibung

Alan Lloyd (Terence Hill) ist auf der Flucht vor skrupellosen Gläubigern, bei denen er Wettschulden in enormer Höhe hat. Sein einziger Besitz von Wert ist eine alte Schatzkarte, die er von seinem Onkel bekam. Er rettet sich schließlich auf ein Schiff des Skipper Charlie O’Brien (Bud Spencer) und fährt darauf als blinder Passagier aufs Meer. Charlie entdeckt jedoch den flüchtigen Alan und will ihn eigentlich sofort im Meer aussetzen, erbarmt sich dann aber seiner und lässt ihn auf seinem Schiff arbeiten.

Alan manipuliert daraufhin die Kompasse, um mit Charlies Hilfe auf die Insel zu kommen, die auf der Schatzkarte aufgezeichnet ist. Alans Plan, auf die Schatzinsel zu gelangen, geht letztendlich auf, auch wenn vorher eine deftige Prügelei mit Charlie und eine Notwasserung vorausgeht. Doch auf der Insel angekommen, bekommen sie es mit zornigen Eingeborenen, grausamen Piraten, den gnadenlosen Verfolgern von Alan und einem japanischen Soldaten namens Kamasuka (John Fujioka) zu tun. Letzterer glaubt sich noch immer im Zweiten Weltkrieg und hält seit Jahrzehnten nach Kriegsende in einem Fort die Stellung – und er bewacht einen Schatz mit 300 Millionen US-Dollar. Doch wer auf der Insel macht am Ende das Rennen um die Millionen?

Filmfacts

Zwei Asse trumpfen auf ist Streich Nummer 13 des schlagkräftigen Schauspieler-Duos Bud Spencer und Terence Hill und entstand 1981. Die Geschichte des letzten japanischen Soldaten im Krieg basiert sogar auf einer wahren Geschichte. Der Nachrichtenoffizier Onoda Hirō verteidigte als letzter übrig gebliebene Soldat seiner Einheit die japanische Stellung auf der philippinischen Insel Lubang bis 1974 – da war der zweite Weltkrieg schon fast 30 Jahre zu Ende. Alle Versuche ihm klarzumachen, dass der Krieg vorbei wäre, tat er als listige Finte des Feindes ab. Erst als man seinen alten Vorgesetzten zu ihm in den Dschungel schickte, begriff auch Onoda Hirō das Kriegsende. Allerdings hatte der echte japanische Soldat auf der Insel keinen Schatz mit 300 Millionen US-Dollar, dafür aber etliche Handgranaten und noch etwa 500 Schuss Munition für sein Gewehr.

Der Synchronsprecher von Terence Hill in diesem Film und praktisch allen anderen Hill-Filmen ist übrigens Thomas Danneberg, einer der populärsten Sprecher seines Fachs. Neben Terence Hill leiht er unter anderem Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone, John Travolta, Dan Aykroyd, John Cleese, Nick Nolte, Adriano Celentano und den Brüdern Randy und Dennis Quaid seine deutsche Stimme.

Im Original lautet der Filmtitel übrigens „Chi trova un amico, trova un tesoro“, was so viel heißt wie „Wer einen Freund findet, findet einen Schatz“.

Der Nebendarsteller Sal Borgese ist eigentlich Stuntman, spielte aber in den Filmen mit Bud Spencer und Terence Hill recht regelmäßig mit und übernahm teilweise auch die Stunt-Koordination.

Darsteller:
Terence Hill, Bud Spencer, John Fujioka, Louise Bennett und Sal Borgese

Filmzitate

Alan Lloyd (Terence Hill): „Du kannst mich doch hier nicht absaufen lassen!“
Charlie O’Brien (Bud Spencer): „Das ist das Risiko für einen blinden Passagier!“
Alan: „Okay! Und Du wirst Deines Lebens nicht mehr froh sein, wenn Du mich auf dem Gewissen hast.“
Charlie: „Pfff… Gewissen!?“

Charlie: „Hol mal das Fernglas.“
Alan: „Das was?“
Charlie: „Das Fernglas!“
Alan: „Ach sooo, dass für die Ferne.“
Charlie: „Ja!“

Alan: „…und wenn das nun Menschenfresser sind?“
Charlie: „Dann fressen sie zuerst Dich, Du bist handlicher!“

Papagei: „Ich will mit meinem Anwalt sprechen!“
Charlie: „Dein Anwalt bin ich, Du Großmaul!“

Film Details

LandUSA, ITA
Länge110
Altersfreigabeab 12
Produktionsjahr1981