Wildfleisch grillen – aber welches?

Wild ist zwar ein typisches Winteressen, passt aber – richtig zubereitet und mit leichten Beilagen – wunderbar auch in den Sommer, und natürlich auf den Grill. Tipp: Wer Angst hat, dass das Fleisch einen zu starken Eigengeschmack hat, entscheidet sich für Wildschwein, denn das ist im Geschmack etwas milder.

Marinade für Wild: Grillen als Hochgenuss

Ob das Wild als Bratwürste oder Steak auf den Rost kommen, kann jeder selbst entscheiden. Am Geschmack ändert es nicht viel. Tipp für Hüftsteaks: Schön dicke Scheiben schneiden, damit es nicht zerfällt und innen noch rosa bleibt, außen aber schön geröstet wird. Eine Marinade ist nicht Pflicht, wenn Sie das Fleisch aber vorher marinieren möchten, gilt: Weniger ist mehr, damit der Eigengeschmack nicht verlorengeht.

Tipp für alle, die Wild grillen und marinieren möchten: Einfach die Steaks mit etwas Olivenöl und Meersalz bestreichen und für eine Weile in den Kühlschrank legen. Fürs Grillen sollte das Fleisch dann aber lieber Zimmertemperatur haben. Also raus aus der Kühl-Abteilung, noch mit etwas Oregano und Thymian würzen und etwas akklimatisieren lassen.

Wildfleisch grillen – aber wie?

Jetzt aber ab auf den Grill mit dem Fleisch. Braten Sie jede Seite auf dem Rost scharf an, anschließend lassen Sie es bei niedriger Temperatur noch rund zehn Minuten liegen. Wer Wild grillen möchte, ist mit einem Gas- oder Elektrogrill am besten beraten, denn hier lässt sich die Temperatur manuell einstellen. Aber auch auf den meisten Holzkohlegrills findet sich am Rand ein Plätzchen, dass nicht so viel Hitze abbekommt. Schwierig wird’s da nur, wenn Sie größere Mengen Wildfleisch grillen wollen. Tipp: Wickeln Sie den Leckerbissen am besten in Alufolie ein – so kann er gleichmäßig weitergaren. Zum Schluss noch etwas frischen Pfeffer aufs Steak geben und genießen!

Ganz wichtig: Lassen Sie Wild nicht zu lange auf dem Rost, damit Sie hinterher nicht in eine Schuhsohle beißen. Wildfleisch wird nämlich schnell zäh.