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Grillunterstand: Vorteile und Optik

Wer einen Grillunterstand hat, muss den Brutzler nicht nach jeder Party wegräumen und schützt ihn zugleich vor Witterungseinflüssen. Sie schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe. Eine Augenweide ist so ein Gerüst mit Dach in der Regel zwar nicht, der praktische Nutzen überzeugt aber viele Hobbygriller. Grillunterstände sind meist aus Metall, an den Seiten offen, haben oben eine Plane und werden an den Füßen mit Heringen im Boden befestigt. Für den Garten eine gute Lösung, für die Terrasse eignet sich eine Überdachung, die stabil aufgestellt werden kann, hingegen besser.

Worauf achten beim Kauf?

Achten Sie unbedingt darauf, dass das Dach einen Flammschutz hat und wasserabweisend ist – sonst stehen Sie am Ende trotz Unterstand doch im Regen oder das Dach fängt Feuer. Genau wie beim Grillkauf ist Sicherheit oberstes Gebot. Praktisch: Haken an den seitlichen Querstreben, an denen Sie Ihre Grillutensilien befestigen können. Luxus-Modelle haben sogar einen Dunstabzug – hier sind zwei Halbdächer leicht versetzt angeordnet. So viel Komfort ist allerdings teuer. Bis zu 600 Euro kann der Spaß kosten, einfache Überdachungen gibt es aber auch schon für ein Zehntel des Preises. Wer einen stabilen und sicheren Grillunterstand möchte, sollte aber mindestens 120 Euro bereit sein auszugeben.

Grillunterstand aus Holz bauen: Materialien

Wer keine 08/15-Überdachung aus dem Baumarkt will, kann natürlich auch selbst Hand anlegen. Dafür brauchen Sie zehn Holzbalken in der jeweiligen Länge, die Ihren Vorstellungen entspricht. Überlegen Sie sich daher vorher, wie hoch und breit Ihr Unterstand werden soll. Außerdem wichtig: zehn Holzbretter, Sichtschutzelemente, wenn gewünscht, Dachpappe und Nägel sowie Balkenschuhe und Beton. Damit die Überdachung nämlich stabil steht, braucht sie ein Fundament. Bolzen, Schrauben und Winkel werden ebenfalls benötigt.

Anleitung für den DIY-Grillunterstand

Zunächst werden die senkrechten Pfosten im Boden verankert. Dafür die entsprechenden Löcher mit Beton füllen und die Balken samt Schuhen darin befestigen. Tipp: Die hinteren Balken dürfen gern etwas niedriger sein – so bekommt das Dach eine leichte Neigung und Regenwasser kann später gut abfließen. Sind die senkrechten Balken positioniert, kommen die waagerechten zum Einsatz. Sie bilden die Dachkonstruktion.

Ist das erledigt, können Sie die Dachsparren verlegen und mit Schrauben befestigen. Achten Sie aber darauf, dass diese an der Vorder- und Rückseite leicht überstehen. Auf die Sparren nun die Holzbretter schrauben und zuletzt die Dachpappe festnageln. Zum Schluss noch die Sichtschutzelemente befestigen, wenn Ihnen seitlicher und frontaler Regenschutz ebenfalls wichtig ist. Und jetzt? Freunde einladen und Grill anschmeißen – das Wetter kann Ihnen nun ja egal sein.