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Grillen im Backofen: Vor- und Nachteile

Machen wir uns nichts vor: Geschmacklich kommt Gegrilltes aus dem Backofen nicht an Fleisch vom Grill heran, doch was soll Mann machen, wenn Tief Niklas übers Land zieht oder der Tischgrill spontan den Geist aufgibt?!

Sehen Sie's einmal so: Sie brauchen weder Brennmaterial noch ein separates Gerät fürs Brutzeln, wie z. B. einen Indoor-Grill, und können sofort loslegen. Denn bis der Backofen vorgeheizt ist, vergehen höchstens zehn Minuten – der Holzkohlegrill hingegen braucht mindestens eine Stunde.

Alternative zum Grill: Backofen mit Grillfunktion

Keinen adäquaten Ersatz, aber zumindest eine Rettung für Ihre organisierte Grillparty bieten viele Backöfen. Sie verfügen über eine Grillfunktion, sprich eine stärker beheizte Heiz-Spirale, die die Oberfläche von Fleisch und Gemüse schön bräunt. Das sorgt für zusätzliches Aroma. Wem das nicht genug ist oder wer keine Grillfunktion hat, kann Hähnchen, Rind und Co. vorher auch in der Pfanne scharf anbraten und dann erst in den Backofen geben. Ebenso gut lässt sich dort Gemüse wie Zucchini und Aubergine grillen. Einfach in mundgerechte Stücke schneiden, mit etwas Öl bepinseln und bei 250 Grad backen, bis es etwas Farbe bekommt.

Hilfreiche Tipps für Fleischesser

Möchten Sie größere Fleischstücke im Backofen grillen, ist die Umluft-Funktion hilfreich – mit ihr geht’s nämlich schneller. Damit es nach dem Grillen im Backofen nicht aussieht, als wäre das Fleisch explodiert, legen Sie es am besten in eine feuerfeste Schale. Oder benutzen Sie den Rost, stellen Sie dann aber eine feuerfeste Pfanne unten in den Ofen. Diese fängt heruntertropfenden Fleischsaft auf – so bleibt alles sauber.