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Profi-Tipps: Holzvertäfelung

Staffel 1

Schallschutz, Dämmung oder moderne Optik – eine Holzvertäfelung für Decke und Wände liegt voll im Trend. Wir zeigen, wie es geht!

12.10.2017 12:32 | 0:49 Min | © kabel eins

Eine Wandvertäfelung aus Holz kann sowohl an Wänden als auch an Decken angebracht werden und unterschiedliche Effekte erzielen: Paneele können den Wohnraum optisch verbreitern, ihn höher wirken lassen oder ganz einfach einen stilechten Akzent setzen. Weitere praktische Vorteile sind der daraus resultierende Schallschutz und eine günstige Alternative zur Wärmedämmung. Gerade bei Altbauten kann es sein, dass die Hausfassade aufgrund von Denkmalschutz nicht gedämmt werden darf. Auch in diesem Fall ist eine Holzvertäfelung in den Innenräumen die perfekte Lösung.

Holzvertäfelung selber bauen: Material und Werkzeug

Damit in Zukunft unschöne Kabel, Leitungen oder Beschädigungen an der Wand verschwinden, benötigen Sie für die neue Holzverkleidung eine überschaubare Liste an Werkzeugen und Materialien:

  • Paneelen & Konstruktionslatten
  • Schrauben, Nägel & Dübel
  • Dämmmaterial
  • Abschlussleisten
  • Bohrmaschine & Akku-Schrauber
  • Fuchsschwanz & Stichsäge
  • Handkreissäge & Lochsäge
  • Hammer & Wasserwaage
  • Zollstock, Bleistift & Winkel

Die Unterkonstruktion für die Wandpaneele

Als Grundlage für die Befestigung der Wandvertäfelung muss zunächst eine Unterkonstruktion aus Konstruktionslatten gebaut werden. Die Latten werden dabei senkrecht mit Dübeln an die Wand angebracht. Der Abstand zwischen den einzelnen Latten sollte hierbei in etwa 40 cm betragen. Möchten Sie Ihren Raum zusätzlich dämmen, müssen die Konstruktionslatten sowohl senkrecht als auch waagerecht angeschraubt werden (Gitterform). Halten Sie Ihre Wasserwaage bereit, um sicherzustellen, dass die ganze Konstruktion gerade ist und bessern Sie ggf. nach.

Holzvertäfelung mit Dämmung

Soll die Wand gleichzeitig gedämmt werden, wird das Dämmmaterial zwischen den Latten der Unterkonstruktion angebracht. Wenn das Material „sitzt“, wird darüber eine PE-Folie befestigt und darüber die sogenannte Konterlattung. Wichtig für die Auswahl des Dämmmaterials ist, dass es resistent gegen Fäulnis und mindestens 40 mm dick ist. Außerdem muss hinter den Paneelen noch ausreichend Platz sein, damit die Raumluft zirkulieren kann.

Wandvertäfelung richtig anbringen

Im ersten Schritt muss dafür gesorgt werden, dass dem Holz etwas Zeit gegeben wird, um sich an das Raumklima anzupassen. Lassen Sie es daher vor dem Verbauen am besten eine Nacht in dem Raum liegen, in dem die Vertäfelung montiert werden soll.

Da Holz arbeitet, werden die Paneele im Anschluss nicht direkt auf der Unterkonstruktion befestigt. Hier kommen Befestigungsklammern zum Einsatz, die an der entsprechenden Nut fixiert werden. Lassen Sie auch von der Holzpaneele bis zum Wandabschluss eine Dehnungsfuge mit einem Abstand von ca. 2 cm. Beim Anbringen der ersten Latte für die Holzverkleidung ist darauf zu achten, dass die Feder zum Wandabschluss zeigt. Alle weiteren Paneele werden dann mit der Feder in die Nut des vorhergehenden Paneels eingesetzt. Abschlussleisten, die zuletzt angebracht werden, kaschieren die Dehnungsfugen und sorgen für einen sauberen Übergang.

Wandpaneele aus Holz: Hilfreiche Tipps

Befinden sich Lichtschalter oder Steckdosen an der Wand, müssen Sie mit Hilfe einer Lochsäge entsprechende Aussparungen in die Holzvertäfelung sägen, die Sie vorher aufgezeichnet haben. Es gibt spezielle Hohlwanddosen, die an diesen Stellen montiert werden können, damit Schalter und Steckdosen wieder bündig mit der Wandvertäfelung abschließen. Wenn Sie sich in Bezug auf die Elektrik unsicher sind, holen Sie sich einen Profi ins Haus, der die Montage der Steckdosen übernimmt.

In unserem Video sehen Sie, wie das Anbringen einer Holzvertäfelung im Außenbereich funktioniert.

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