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Profi-Tipps: Holz lasieren

Staffel 1

Holzmöbel sehen immer natürlich und warm aus. Damit sie auch lange halten, zeigen wir Ihnen, wie Sie das Holz lasieren und nachhaltig pflegen.

12.10.2017 12:32 | 1:00 Min | © kabel eins

Bei lackierten Möbelstücken wird in der Regel die natürliche Holzoptik überdeckt. Ganz anders bei einer Lasur: Hier wird die Holzmaserung gezielt hervorgehoben, was die Möbel noch edler aussehen lässt. Eine Holzlasur kann sowohl im Außen- als auch im Innenbereich aufgetragen werden, um die Echtholzmöbel vor Witterung oder starker Beanspruchung dauerhaft zu schützen. Wir geben Ihnen die nötigen Tipps, um die Lasur richtig anzuwenden.

Holz lasieren: Die Vorbereitung

Bevor Sie das Holz lasieren, benötigen Sie die folgenden Materialien und Hilfsmittel:

  • Lasur in gewünschter Farbe
  • Lasurpinsel
  • Schleifpapier und/oder Schleifklotz
  • Bürste oder Besen
  • Holz- oder Kunststoffstab zum Anrühren der Lasur
  • Staubsauger

Befindet sich das Holz im Außenbereich, muss es unbedingt mit einer entsprechenden Grundierung und einem Holzschutz bearbeitet werden, damit es nicht zu Pilzbefall oder Fäulnis kommt. Im Innen- wie auch im Außenbereich muss das Holz mit einer Bürste gereinigt und in Richtung der Maserung angeschliffen werden, damit die spätere Lasur gut hält. Alte Anstriche sollten Sie, wenn möglich, abbeizen. Damit es nicht zu unschönen Verschmutzungen oder Unebenheiten kommt, entfernen Sie Staub und Schleifreste mit Besen und Staubsauger. Für das Schleifen eignet sich eine Körnung zwischen 180 und 220.

Holz lasieren: Schritt für Schritt

Um die Lasur gleichmäßig verteilen zu können, benutzen Sie am besten einen möglichst breiten Lasurpinsel, der während der Arbeiten keine einzelnen Haare verliert. Je hochwertiger der Pinsel, desto genauer und besser das Ergebnis. Lasieren Sie das Holz nun in Holzmaserungsrichtung und lassen Sie den ersten Anstrich einen Tag lang oder über Nacht trocknen. Danach wird noch einmal leicht darüber geschliffen und eine zweite Lasurschicht aufgetragen. In unserem Video zeigt Ihnen unser Experte, worauf Sie bei diesen Arbeitsschritten besonders achten sollten.

Holz ölen: die richtige Pflege für Zuhause

Wer Echtholzmöbel besitzt, kennt das Problem: Bei falscher oder mangelnder Pflege werden Möbelstücke wie Esszimmertisch oder Holzschränke ganz rau und spröde und sehen in einigen Fällen blass aus. Daher ist es wichtig, sie in regelmäßigen Abständen mit einem speziellen Holzöl zu behandeln – am besten einmal pro Jahr. Die Vorteile davon, dass Sie Holz ölen, liegen klar auf der Hand: Das Holz behält seine Farbe und Struktur, und das Öl dringt im Gegensatz zu Lack tief in die Poren ein, wobei die Poren aber offen bleiben. Das bedeutet, dass es „atmen“ kann. Es glänzt wie neu und ist dabei gut gegen äußere Einflüsse geschützt. Die Tipps für das Einölen von Holzflächen können Sie ebenso für Ihren Holzfußboden anwenden.

Holzöl: spezielle Sorten

Genau wie bei einer Holzlasur gibt es auch bei Holzöl einige Unterschiede. Wenn Sie die natürliche Farbe Ihrer Möbel beibehalten und lediglich einen Schutz auftragen möchten, nehmen Sie ein farbloses Öl, das man später nicht sieht. Für eine etwas milchige Optik sind im Handel weiße Öle erhältlich, die den naturbelassenen Look etwas aufpeppen und individueller gestalten. Um beispielsweise einem hellen Möbelstück einen dunkleren Ton zu verleihen, können Sie auf farbige Öle zurückgreifen. Hier gibt es eine breite Palette an unterschiedlichen Farbtönen. Neben einem speziellen Holzöl aus dem Baumarkt, das auch auf verschiedene Holzarten abgestimmt sein kann, können Sie Ihre Echtholzmöbel auch mit natürlichem Leinöl oder Walnussöl behandeln. Wenn Sie diese Pflege regelmäßig durchführen, können Sie sich lange daran erfreuen und sparen sich eine teure Neuanschaffung.

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