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Profi-Tipps: Fensterleibung verputzen

Staffel 1

Der Einbau neuer Fenster bedeutet immer auch Putzarbeit. Damit das Verputzen der Fensterlaibungen perfekt gelingt, zeigen wir Ihnen, wie es genau funktioniert.

12.10.2017 12:32 | 0:40 Min | © kabel eins

Ob Hausbau oder Renovierung – um neue Fenster kommt der Hauseigentümer im Laufe seines Lebens nicht drum herum. Und als versierter Heimwerker übernimmt man gerne das Zepter und legt selbst Hand an. In unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie die geeignete Vorgehensweise sowie Infos zu den richtigen Materialien, damit der Fenstereinbau samt Verputzen der Fensterlaibung reibungslos klappt.

Fensterlaibung verputzen: die richtige Vorbereitung bei der Renovierung

Neue Fenster einzubauen bedeutet meist auch, dass es jede Menge Montageschaum vom Einbau gibt, dessen Überreste erst einmal mit einem scharfen Cutter-Messer entfernt werden müssen. Bevor Sie sich der eigentlichen Arbeit widmen können, ist es besonders wichtig, Fensterscheibe und Rahmen mit Hilfe von Abdeckfolie und Klebeband abzukleben. Harter Putz kann später nur sehr schlecht entfernt werden und könnte beispielsweise weiße Kunststofffenster auch optisch beeinträchtigen. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen kann man sich Arbeit und Ärger getrost sparen. In den Ecken der Fensterlaibung sollte ein spezielles Armierungsgewebe angebracht werden, damit es später nicht zu unschönen Spannungsrissen kommt. Das Gewebe wird mit Mörtel einfach an der Wand fixiert.

Welcher Putz ist der richtige?

Generell werden für das Verputzen von Fensterlaibungen zwei verschiedene Arten von Putz empfohlen. Da gibt es einmal den Leichtputz mit einer Aufbaustärke von 3 bis 5 mm. Wer allerdings auf der sicheren Seite sein möchte, der kann auch auf einen herkömmlichen Putz mit einer Schichtstärke von knapp einem Zentimeter zurückgreifen.

Fensterlaibung verputzen: Schritt für Schritt

Beim Anrühren ist es wichtig, dass der Putz eine breiig-zähe Konsistenz hat, damit er auch gut an der Wand haftet. Je nach Herstellerangabe auf der Verpackung muss der Putz nach dem Anrühren eine gewisse Zeit quellen, bevor er verarbeitet werden kann. Um die Haftung an der Wand zu verstärken, hilft es, wenn Sie den Bereich, der verputzt werden soll, mit einem Schwamm etwas anfeuchten. Der beste Weg, Lufteinschlüsse beim Verputzen nach dem Fenstereinbau zu verhindern, ist es, den Putz mit einer Maurerkelle an die Wand zu „werfen“. Wird der Putz direkt aufgetragen, muss äußerst sorgfältig gearbeitet werden, damit keine Lufteinschlüsse entstehen und der Putz nicht irgendwann abbröckelt.

Haben Sie den Putz vollständig aufgetragen, feuchten Sie ihn wieder etwas an. Mit einem Glättbrett kann die Fläche nun geebnet und noch vorhandene Löcher gefüllt werden. Bevor Sie abschließend Ihre verputzte Fensterlaibung mit einem Filzbrett abziehen, um Unebenheiten zu beseitigen, feuchten Sie den Putz erneut etwas an. Wie genau das geht, zeigen wir Ihnen im Video. Sobald er komplett trocken ist, können Sie Folie und Klebeband entfernen. Vergessen Sie dabei nicht, dass die Fenster noch eingestellt werden müssen!

Fenster einbauen: Verputzen im Außenbereich

Um zu vermeiden, dass es zu sogenannten Wärmebrücken kommt, ist es vor allem im Außenbereich möglicherweise erforderlich, Putzschienen oder Dämmplatten einzuputzen. Hier gibt es einige Komplettsysteme, die für das Verputzen der Fensterlaibung im Außenbereich in Frage kommen.

Im Gegensatz zum Verputzen von Wänden, können Fensterlaibungen eine echte Herausforderung darstellen. Doch als geübter Heimwerker, lässt sich auch diese Aufgabe mit etwas Geschick und dem richtigen Handwerkszeug gut bewerkstelligen. Viel Erfolg!

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