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Profi-Tipps: Boden ausgleichen

Staffel 1

Ein neuer Fußboden wirkt Wunder: Mit vergleichsweise wenig Aufwand bekommen kleinere oder renovierungsbedürftige Räume einen frischen, ansprechenden Look. Parkett oder Laminat selber verlegen ist gar nicht so schwer – man muss nur die richtigen Tricks und Handgriffe kennen. Super-Heimwerker Ken zeigt, was beim richtigen Ausgleichen für den Fliesenboden wichtig ist – und wir verraten, was Sie bei der Sanierung sonst noch beachten sollten.

12.10.2017 12:32 | 1:07 Min | © kabel eins

Tipps für die Sanierung: So klappt's mit dem schönen Fußboden

Glatte, glänzende Holzfußböden in warmen Farbtönen: Da sehen die eigenen vier Wände gleich ganz anders aus. Nicht umsonst sind Laminat- und Parkettböden so beliebt für Wohnräume – sie haben eine tolle Optik, sind belastbar, pflegeleicht und problemlos selbst zu verlegen. Das gilt vor allem für moderne Laminatböden, deren Paneele sich dank des praktischen Klick-Systems zum Verlegen einfach ineinanderstecken lassen. Vor der Sanierung des Fußbodens sollten Sie allerdings ein paar Dinge bedenken: Etwa die Frage, ob Sie den alten Bodenbelag vorher herausreißen wollen oder nicht, und natürlich die Frage, welcher Bodenbelag zu Ihrem Geschmack und Ihren Ansprüchen am besten passen.

Laminat, Parkett oder PCV-Designböden?

  • Parkett wird aus Echtholz hergestellt und dient seit Jahrhunderten als eleganter Bodenbelag. Es schafft eine warme und sehr einladende Atmosphäre, ist allerdings teurer als Laminat oder PVC. Modernes Fertigparkett ist wie Laminat in Paneelen zum Selberverlegen erhältlich. Je nach Hersteller sind die Produkte wärme- und feuchtigkeitsempfindlich.
  • Laminat besteht aus Schichten von verleimten Holzfasern und Papier, die mit einer dünnen Schicht Echtholz verkleidet sind. Einige Laminate sind auch mit Kunststoff verkleidet und haben Holz-, Stein- oder Betonoptik. Laminat ist preiswert und sehr langlebig, aber nicht alle Laminate lassen sich zum Beispiel auf Fußbodenheizungen oder in Feuchträumen verlegen – unbedingt auf die Herstellerangaben achten!
  • PVC-Böden oder Design-Böden überzeugen durch Beständigkeit und Vielseitigkeit. Die modernen Bodenbeläge werden in Paneelen verlegt und sind in den unterschiedlichsten Optiken erhältlich, von Fliesen und Steingut über verschiedene Holzarten bis hin zu auffälligen Mustern. PVC-Böden sind sehr belastbar, leicht zu reinigen und auch in sehr günstigen Preiskategorien erhältlich.

Boden ausgleichen: So wird der Bodenbelag perfekt

Gerade in Altbauwohnungen sind die alten Estrichfundamente oft uneben oder rissig. Wenn ein neuer Bodenbelag auf solchen Unebenheiten verlegt wird, sieht das nicht nur unschön aus – harte Beläge wie Laminat oder Parkett nehmen oft schon nach kurzer Zeit Schaden, weil sie ungleichmäßig belastet werden. Wer also nach dem Herausreißen des alten Bodenbelags keinen perfekten Untergrund vorfindet, sollte zuerst einmal den Boden ausgleichen. Das geht zum Beispiel mit selbstverlaufender Nivelliermasse, einem Pulver, das von Hand mit Wasser angerührt wird, und das sich nach dem Auftragen beinahe von selbst zu einer vollkommen ebenen Fläche verteilt. Andere Spachtelmassen haben eine zähere Konsistenz und müssen mit einer Rakel von Hand verteilt werden.

Bodenausgleichsmasse – worauf achten?

Ob bei deinem Sanierungsprojekt Bodenausgleichsmasse zum Einsatz kommt, hängt nicht nur vom Zustand des Bodens, sondern von zwei wesentlichen Faktoren ab:

  • Auf welchem Untergrund wird der neue Boden verlegt? Z. B. fester Untergrund (Estrich oder alte Fliesen) oder flexibler Untergrund (Dielenböden)
  • Welche Art Bodenbelag soll verlegt werden? (z. B. Parkett, Laminat, Fliesen, Teppich oder PVC-Böden)

Die Herstellerangaben auf der Packung helfen Ihnen, im Baumarkt das richtige Produkt zu finden. Zur Verarbeitung benötigen Sie außerdem noch einen großen Eimer zum Anrühren (am besten mit einem Rühr-Aufsatz für die Bohrmaschine) sowie einen Messbecher und einen Flächenspachtel oder eine Rakel zum Verteilen. Berechnen Sie die erforderlichen Verarbeitungs- und Trockenzeiten mit ein und kaufen Sie lieber etwas mehr Ausgleichsmasse als zu wenig ein.

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