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Profi-Tipp: Anschluss des Ofens an den Schornstein

Staffel 1

Wenn der Kaminofen raucht und qualmt, ist es an der Zeit zu handeln. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ganz fachmännisch das Ofenrohr abdichten.

12.10.2017 12:32 | 0:37 Min | © kabel eins

Gerade in der kalten Jahreszeit gibt es nichts Schöneres als ein warmes Feuer im eigenen Schwedenofen. Doch vor allem bei älteren Modellen oder nach einer fehlerhaften Installation kann es schnell zu ungewollter Rauchentwicklung kommen. Mit den richtigen Tipps können Sie alte Bauteile gekonnt austauschen oder auch gleich einen neuen Ofen montieren.

Ofenrohr abdichten: Wenn das neue Modell qualmt

Nicht immer ist die Rauchentwicklung am Rohr des Kaminofens Grund zur Nachbesserung. Bei einem neuen Modell ist es beispielsweise oft völlig normal, wenn es anfangs etwas qualmt. Der Grund dafür ist recht simpel: Die jungfräuliche Lackierung des Ofens muss bei der ersten richtigen Inbetriebnahme erst noch eingebrannt werden, dann verschwindet auch der Rauch. Allerdings sollten Sie hier darauf achten, dass die Temperatur nur langsam gesteigert wird, damit keine Bläschen entstehen oder der Lack sogar abplatzt.

Ofenrohr abdichten – warum eigentlich?

Wurden bei der Ofeninstallation Bauteile miteinander verbunden, die nicht zu hundert Prozent passen, tritt Rauch aus. Das ist nicht nur unschön und riecht unangenehm, es beeinträchtigt auch die richtige Funktionsweise von Schornstein und Kamin. Bevor es also überhaupt erst ans Abdichten des Ofenrohrs geht, muss schon beim Kauf sichergestellt werden, dass die einzelnen Elemente genau zusammenpassen.

Materialien zum Ofenrohr abdichten

Bei einem Ofen oder Kamin liegt es natürlich auf der Hand, dass ausschließlich feuerfeste Materialien bei der Montage am Kamineinsatz verwendet werden. Zum Einsatz kommen vor allem hitzebeständiges Silikon, feuerfester Mörtel, Dämmwolle und eine Ofendichtschnur. Wie Sie die Materialien genau einsetzen, sehen Sie in unserem Video.

Montage des Ofenrohrs: Schritt für Schritt

Nachdem Sie sich für einen geeigneten Standort für Ihren Ofen entschieden haben, sollten Sie nicht direkt wild darauf los installieren. Testen Sie zunächst, ob alles zusammenpasst oder ob noch das ein oder andere Element ausgetauscht werden muss. Hier ist absolute Präzision gefragt!

Damit die Wandmuffe exakt mit dem Schornstein verbunden werden kann, wird der entsprechende Punkt an der Wand markiert und der Durchbruch gemacht. Achten Sie während des anschließenden Füllens mit Wandfutter und Dämmwolle darauf, dass das Futter nicht in den Zug ragt! Auch sollte bereits bei der Planung berücksichtigt werden, dass das Abdichten des Ofenrohrs nicht innerhalb weniger Stunden erledigt ist. Alleine der Mörtel, mit dem das Wandfutter verputzt wird, benötigt mindestens einen Tag, um gut auszuhärten. Erst dann können und sollten Sie Ihren Ofen mit dem Schornstein verbinden. Dichtschnur und Silikon dienen dazu, kleinere Zwischenräume abzudichten. Bei Unsicherheiten sollten Sie immer einen Fachmann zurate ziehen!

Sicherheitsvorkehrungen für die neue Feuerstätte

Vor dem Aufbau Ihres Ofens muss vor allem bei brennbaren Fußbodenbelägen für deren ausreichenden Schutz gesorgt werden. Hierfür gibt es spezielle Für die Größe des Feuerschutzes auf dem Boden gibt es Vorgaben und Richtlinien, an die Sie sich unbedingt halten sollten!

Ofeninstallation oder Kamineinsatz: Die Abnahme durch einen Profi

Eine Sache gibt es allerdings, die Sie auch als Heimwerker-Profi nicht selbst in die Hand nehmen können: die gesetzlich vorgeschriebene Abnahme Ihres angeschlossenen Ofens durch einen Schornsteinfeger! Es kann bereits vor dem Kauf eines neuen Kaminofens sehr hilfreich sein, sich mit dem Schornsteinfeger zu unterhalten. Als Fachmann kann er Ihnen nützliche Tipps in Bezug auf den richtigen Standort, das effizienteste Modell und mögliche Vorschriften, die zu beachten sind, geben.

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