Teilen
Merken
News & Trends

Schleswig-Holstein: Akuter Rettungsschwimmer-Mangel - zahlreiche Strände unbewacht

17.06.2022 • 16:10

Aktuell können nicht alle Strandabschnitte an der deutschen Nord- und Ostsee überwacht werden.

Aktuell können nicht alle Strandabschnitte an der deutschen Nord- und Ostsee überwacht werden. Der Grund: Es fehlen ausreichend Rettungsschwimmer:innen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Nur rund 50 Prozent der benötigten Freiwilligen seien verfügbar, sagte der Sprecher des DLRG-Bundesverbands, Martin Holzhause, laut der dpa.
Die Corona-Pandemie hat auch hier ihre Spuren hinterlassen. Mittlerweile laufe die Ausbildung zwar wieder, es fehle aber ein kompletter Jahrgang ausgebildeter Rettungsschwimmer:innen. Einige DLRG-Schwimmer:innen würden zudem ausfallen, weil sie Studieninhalte oder Fernreisen nachholten. Die Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern seien ähnlich stark von den fehlenden Freiwilligen betroffen, hieß es.

So schaut es an den Badeseen und Flüssen aus

Die Badeseen und Flüsse werden von festen DLRG-Stationen bewacht. Die Strände an den Küsten wiederum von freiwilligen DLRG-Rettungsschwimmer:innen. Das sind oft Schüler:innen und Student:innen, die an Ferienzeiten gebunden sind, erklärte Philipp Postulka vom DLRG Bremen. „Viele verbinden das auch mit ihrem Jahresurlaub.“ Deshalb werde sich die Situation voraussichtlich mit dem Beginn der Ferien deutlich entspannen, ab September könne sich die Lage aber wieder verschlechtern.

Weitere Videos