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Erschreckende Studie: "Problematische" Handy-Nutzung nimmt zu

23.12.2021 • 14:03

Die Nutzung von Smartphones ist während der Covid-19 Pandemie stark angestiegen. Das liegt daran, dass viele Menschen sich in die Online-Welt flüchten. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben herausgefunden, warum sie das tun.

Die "problematische Smartphone-Nutzung" lässt sich statistisch erklären

Laut einer am 22. Dezember in der Online-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichten Studie gebe es statistisch einen Zusammenhang zwischen Kontrollverlust, der Furcht, etwas zu verpassen, wiederkehrenden negativen Gedanken und der sogenannten "problematischen Smartphone-Nutzung" (PSU). Ein Beweis, dass dies die Ursachen sind, sei dies noch nicht.

Manche Smartphone-Nutzer reagierten aggressiv, wenn sie auf ihren Konsum angesprochen wurden

Im April und Mai dieses Jahres wurden dazu 516 Nutzer in einem durchschnittlichen Alter von knapp 32 Jahren befragt. Sie verwendeten ihr Mobilgerät im Durchschnitt 3,14 Stunden am Tag. Smartphones könnten täglich wiederkehrende Aufgaben erleichtern und Einsamkeit reduzieren, schreiben die fünf Autoren der Studie, aber auch negative Auswirkungen auf Gesundheit, Arbeit und Beziehungen haben. Manche Befragte reagierten dazu aggressiv, wenn sie von ihrem sozialen Umfeld auf die oft suchtartig hohe Nutzung ihrer Smartphones angesprochen wurden, so die Forscher.

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