So funktioniert’s

Der Lavasteingrill funktioniert so ähnlich wie ein Holzkohlegrill – mit einer Ausnahme. Statt Kohle glühen hier Lavasteine unter Fleisch, Fisch und Gemüse. Sie garen das Grillgut gleichmäßig, und zwar ohne dass Grillanzünder zum Einsatz kommen müssen. Der Lavagrill ist also nichts anderes als ein Gasgrill. Während die Hitze beim Holzkohlegrill aber nur Pi mal Daumen geschätzt werden kann, wird die Temperatur der Steine beim Lavasteingrill mit einem Regler individuell eingestellt.

Diese Vorteile hat der Lavasteingrill

Etwas anderes als Kohle kommt Ihnen nicht auf den Rost, aber Sie sind schon genervt, dass eine zweite Grillrunde nie drin ist, weil die Holzkohle nicht mehr genug Power hat? Lavasteine haben den Vorteil, dass sie Wärme lange speichern, zeigt der Test. Würstchen, Fisch und Co. können Sie also ganz entspannt auch hintereinander grillen statt alles auf einmal.

Und auch geschmacklich hat der Lavasteingrill einiges zu bieten, denn gerade Fisch und Nachtisch bekommen durch das Aroma von Holzkohle oft einen rauchigen Beigeschmack. Der entsteht, wenn Fett ins Feuer tropft und sich als Kruste auf dem Grillgut absetzt. Was viele nicht wissen: Die dabei entstehenden Stoffe können krebserregend sein. Das Grillen mit einem Lavasteingrill ist gesünder, denn hier gibt es keine offene Flamme.

Modelle und Kosten

Sie möchten einen Lavasteingrill kaufen? Dann haben Sie die Qual der Wahl, denn es gibt Tischgrills, Grillwagen, Standmodelle, welche mit und ohne Haube. Einfache, bodennahe Grills finden Sie im Handel bereits ab knapp 30 Euro, richtige Luxus-Grills können auch schon mehrere tausend Euro kosten. Auch im mittleren Preissegment werden Sie aber fündig.

Lavasteingrill: Test bestanden?

Wer gerade den rauchigen Geschmack am Grillen liebt, kommt mit einem Lavasteingrill nicht auf seine Kosten, denn den dürfen Sie hier nicht so ausgeprägt erwarten, zeigt sich im Test. Und: Während Sie abgekühlte Grillkohle einfach wegschmeißen können, müssen die Lavasteine regelmäßig gereinigt werden. Das ist etwas aufwendig, denn erst in Essigwasser ausgekocht werden sie richtig sauber. Mit einer Fettauffangschale können Sie den gröbsten Schmutz aber vermeiden. Einmal im Jahr sollten Sie die Steine zudem gegen neue austauschen.

Trotz des einen oder anderen Nachteils: Der Lavasteingrill hat den Brutzel-Test bestanden, in Sachen Geschmack und Gesundheit kann der Grill nämlich punkten. Außerdem ist er praktisch für alle, die keinen eigenen Garten haben. Auf dem Balkon ist das Grillen mit Holzkohle schließlich oft verboten, ein Lavasteingrill hingegen qualmt nicht und verhindert somit sicher den einen oder anderen Nachbarschaftsstreit.