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Selber bauen oder kaufen?

Wer sich einen fest installierten Brutzler für den Garten wünscht, der nicht nach 08/15 und Discounter aussieht, für den ist ein Gabionen-Grill genau das Richtige. Den Rahmen bildet hier ein Gitter, das mit Steinen gefüllt wird. Vorteil: Der Grill muss nicht im Boden verankert werden, denn durch die Steine hat er genügend Eigengewicht. In der Mitte bleibt natürlich eine Aussparung für den Grill. DIY-Muffel können sich einen Gabionen-Grill schon fertig kaufen. Kostenpunkt je nach Größe und Form, sprich rund oder eckig: zwischen 100 und 1.300 Euro! Nicht gerade ein Schnäppchen. Wer sich die Grillstelle selbst bauen möchte, kann dies komplett in Eigenregie machen oder einen Bausatz kaufen.

Wichtige Hinweise vorab

Um einen Gabionen-Grill zu bauen, brauchen Sie Drahtgitterkörbe und frostbeständige Steine –schließlich steht der Brutzler auch im Winter open-air. Tipp: Basaltlavasteine sind ideal. Denken Sie außerdem daran, dass die Steine größer sein müssen als die Maschen der Gitterkörbe, damit sie nicht hindurchfallen. Wie viele Körbe Sie brauchen und wie groß diese sein müssen, hängt von der Form Ihrer geplanten Grillstelle ab. Sie können zum Beispiel zwei Gabionen separat aufbauen und diese durch den aufgebockten Grill verbinden oder diese übereinander und u-förmig anlegen.

Gabionen-Grill bauen: Bauanleitung und Tipps

Müssen mehrere Gabionen aufeinandergesetzt und daher noch etwas zurechtgeschnitten werden, können Sie dafür einen Bolzenschneider verwenden. Verbinden lassen sich mehrere Gabionenteile ganz easy mit Draht. Denken Sie aber daran, die untere Gabione, wenn beispielsweise zwei übereinander platziert werden sollen, mit Steinen zu befüllen und erst dann die obere zu befestigen. Spannhaken geben zusätzlich Stabilität. Sind die Steine an Ort und Stelle, fehlt nur noch der Grill. Diesen können Sie nun einfach einhaken oder in eine Metallplatte einlassen.