Kann jeder einen Keramikgrill benutzen?

Ja, denn er unterscheidet sich in seiner Bedienung nicht von herkömmlichen Grills. Auch ein Grill aus Keramik verfügt über einen Feuerrost, eine Haube sowie Lüftungsöffnungen. Demzufolge müssen Sie kein Hexenmeister sein, um den Keramikgrill zu bedienen.

Vorteile eines Keramikgrills

Eine ganze Menge. Zum einen wäre da der geringe Verbrauch an Holzkohle. Das bedeutet besonders energieeffizientes und umweltfreundliches Grillen. Weitere Pluspunkte gibt es für die sehr präzise Temperaturreglung. Zwischen 70 und 400 Grad können Sie über Dauer und Intensität des Grillvorgangs selbst bestimmen. Die hohe Leistungsfähigkeit macht sich sogar an kalten Tagen bemerkbar. Der Keramikgrill ist nämlich auch im Winter problemlos nutzbar.

Luxus hat seinen Preis

Neben dem hohen Gewicht, je nach Ausführung bringt es Grill aus Keramik auf stolze 35 bis 80 Kilo, ist auch der Preis ein Nachteil im Vergleich zu anderen Grills. Für Modelle mit Gestell, die im Test gut abschneiden, müssen Sie mit Kosten von über 1.000 Euro rechnen. Ist Ihnen das zu teuer, können Sie auch einen tragbaren Mini-Keramik-Grill kaufen. Bei den kleineren Produkten geht es ab etwa 600 Euro los.

Ein Preis allerdings, der sich durchaus lohnt, denn ein Keramikgrill hat eine jahrzehntelange Lebensdauer. Am Ende also eine kostengünstigere Lösung, als mehrere Billig-Grills zu kaufen, die nach einem Jahr wieder reif für die Mülltonne sind. Denn wie sagt Oma immer so schön: Wer billig kauft, kauft zweimal.