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Sehr schnelle Zubereitung, da der Senfrostbraten mit einem feinen Rumpsteak zubereitet wird - Rezept aus "Wir kochen zusammen! Zuhause beim Spitzenkoch"

Senfrostbraten mit Kartoffelrösti und Gurkensalat

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"Senfrostbraten „Düsseldorfer Art“ mit Kartoffelrösti und Gurkensalat nach Oma Sibylle Agnes Erna - desto länger der Name des Gerichts, um soschneller lässt es sich zubereiten, zumindest in diesem Fall. Ein Braten klingt generell nach einer langen Gar- bzw. Schmorzeit. Bei der Zubereitung dieses Klassikers aus der „verbotenen Stadt“ (die Bezeichnung mit Augenzwinkern fußt auf einem alten Zwist zwischen den rheinischen Städten Düsseldorf und Köln) muss nicht lange auf das Essen gewartet werden. Hinter dem Senfrostbraten versteckt sich nämlich ein feines Rumpsteak, das – mit einer Kruste aus Zwiebeln und Senf aus der Rheinmetropole bestrichen – nach kurzer Bratzeit nur noch eine kleine Weile im Backofen nachgaren muss. Also nix wie ran an die Steakmesser!In diesem Rezept wird die Zubereitung Schritt für Schritt erklärt.

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"Senfrostbraten „Düsseldorfer Art“ mit Kartoffelrösti und Gurkensalat: Rezept und Anleitung

  • Vorbereitungszeit 15 Min
  • Zubereitungszeit 30 Min
  • Gesamtzeit 45 Min

4

magere Rumpsteaks (à ca. 200 g)

4

große vorwiegend festkochende Kartoffeln (Sorte Linda oder Gala)

8Prisen as-you-want

Salz ( abschmecken)

2

Bio-Salatgurken

1

große rote Zwiebel (alternativ 2 Schalotten)

1,5 ml

Zitronen (alternativ 25 Zitronensaft)

2

gelbe Zwiebeln (à ca. 100 g)

12 EL

neutrales Öl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)

4 Stängel

Estragon (alternativ 2 TL getrocknet)

4 EL

Düsseldorfer Senf (feiner mittelscharfer Senf)

8 Prisen

Pfeffer (am besten frisch gemahlen)

4 Prisen

Zucker

1 TL

getrocknete Dillspitzen

4 TL

Weizenmehl

50 g

Semmelbrösel

1 Dose

ungesüßte Kondensmilch (300 ml/Dose)

100 ml

roter Portwein

100 ml

Rotwein

400 ml

Rinderfond

1 TL

Speisestärke (nach Belieben)

Benötigtes Küchenequipment:

Schritt 1: Fleisch Temperieren

Die Steaks 2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Schritt 2: Kartoffeln kochen

Die Kartoffeln unter fließendem kaltem Wasser mit Bürste oder Schwamm gründlich putzen, in einem Topf mit Wasser bedecken, mit 3 TL Salz würzen, aufkochen und etwa 20 Minuten fast weich garen – der Kern darf noch ein wenig fest sein.

Schritt 3: Salat und Dressing vorbereiten

Inzwischen für den Salat die Gurken gründlich waschen, nach Belieben schälen und in feine Scheiben hobeln. Die Scheiben in einer Schüssel mit 1 gehäuften TL Salz vermischen und beiseitestellen. Die rote Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Zitronen halbieren und den Saft auspressen. Die Hälfte der roten Zwiebelwürfel mit dem Zitronensaft vermengen und ebenfalls ziehen lassen.

Schritt 4: Zwiebelmischung herstellen

Die gelben Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. 2 EL neutrales Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen, sie dürfen ruhig ein wenig Farbe nehmen. Die Zwiebel in ein feines Sieb geben und das Fett gründlich abtropfen lassen, dann in eine kleine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. Währenddessen den Estragon waschen, trocken schütteln und fein schneiden. Den Senf mit den abgekühlten angeschwitzten Zwiebeln vermischen, den Estragon unterheben und die Mischung mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sachritt 5: Dressing würzen, Ofen vorheizen

2 EL Zucker, 1 Messerspitze Pfeffer und den Dill zur Zwiebel-Zitronensaft-Mischung dazugeben und verrühren, bis das sich der Zucker aufgelöst hat. Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Schritt 6: Kartoffeln reiben

Die Kartoffeln abgießen und unter fließendem kaltem Wasser abkühlen. Die Knollen schälen und über eine grobe Reibe in 4 gleich großen Portionen auf die Arbeitsfläche reiben. Die Portionen zu 4 Küchlein pressen.

Schritt 7: Rumpsteaks braten und garen

Die Rumpsteaks mit Küchenpapier abtupfen und auf einer Seite leicht mehlieren. Diese Fleischseite mit der Zwiebel-Senf-Masse reichlich bestreichen und mit Paniermehl bestreuen. In zwei großen Pfannen etwas neutrales Öl erhitzen. Die Steaks mithilfe einer Palette zunächst auf der bestrichenen Seite bei starker Hitze anbraten, dann vorsichtig wenden und von der anderen Seite ebenfalls scharf anbraten. Die Steaks aus den Pfannen heben und im heißen Backofen für medium gegartes Fleisch 6–8 Minuten fertig garen.

Schritt 8: Rösti braten

In einer der Pfannen etwas mehr Öl bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Rösti hineinlegen und etwa 5 Minuten braten. Wenn sich der Rand der Kartoffelraspeln braun färbt, die Rösti mit einer Palette vorsichtig wenden. Erst jetzt mit Salz und Pfeffer würzen. Damit sie besonders knusprig werden, die Rösti noch einmal wie beschrieben von beiden Seiten braten (siehe Tipp).

Schritt 9: Gurkensalat mit Dressing mischen

Das Wasser, das das Salz den Gurkenscheiben entzogen hat, abgießen und die Scheiben zusätzlich ausdrücken. Die Kondensmilch langsam unter die Zwiebel-Zitronensaft-Mischung rühren. Durch die Säure wird die Mischung dickflüssig. Die Gurkenscheiben mit dem Dressing vermischen und noch einmal 10 Minuten durchziehen lassen.

Schritt 10: Sauce zubereiten und servieren

Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und ruhen lassen. In der zweiten Fleischpfanne ebenfalls etwas Öl erhitzen und die restlichen roten Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze anschwitzen. Mit 1 Prise Zucker bestreuen und leicht karamellisieren. Nacheinander mit Portwein und Rotwein ablöschen und die Flüssigkeit jeweils auf die Hälfte der Menge einkochen. Den Rinderfond angießen und bei ruhig starker Hitze ebenfalls leicht einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben etwas Speisestärke mit wenig kaltem Wasser glattrühren und das schnelle Sößchen damit binden. Den Gurkensalat nach Belieben ebenfalls noch einmal abschmecken.

Auf jeden Teller etwas Sauce geben, Steak und Rösti darauf anrichten. Den Gurkensalat separat dazu servieren.

Tipp:

Wer die Rösti mit Speck und Zwiebeln mag, kann vor dem ersten Wenden gewürfelten Speck und Zwiebeln auf die geriebenen Kartoffeln geben (Berner Rösti). Wichtig ist, die Rösti langsam zu braten, damit die Kartoffeln vollständig durchgaren können.

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Guten Appetit!

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