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Schatzsucher aufgepasst

Die moderne Schatzsuche: Das geht beim Sondeln!

  • Aktualisiert: 27.05.2023
  • 10:12 Uhr
  • Nicholas Vogel

Mit einem Metalldetektor und einer Schaufel in beeindruckenden Naturgebieten nach verlorenen Schätzen suchen? Das klingt ein wenig wie Indiana Jones, oder? Tatsächlich könntest du dies auch selbst ausprobieren. Warum? Ganz einfach: Es gibt viele verschollene und wertvolle Schätze auf der Welt, von dem sagenumwobenen Nazi-Gold bis zum Rheingold aus dem Nibelungenlied. Bei einigen ist jedoch nicht bekannt, ob sie wirklich existieren. Wir stellen fünf wertvolle Schätze vor, die noch auf ihre Entdeckung warten und zeigen dir, wo du dein Glück versuchen kannst. Und nicht nur das: Auch einige seltene Euro-Geldscheine können großen Sammlerwert haben, schau einfach in deinen Geldbeutel!

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Bernsteinzimmer: Ein Rätsel, das bis heute ungelöst bleibt

Vergoldete Wände, prächtige Spiegel – und überall Bernstein: Das Bernsteinzimmer gilt als Meisterwerk barocker Schnitzkunst. Das als "Achtes Weltwunder" gerühmte Kunstwerk war ein Geschenk des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen im Jahre 1716. Rund 200 Jahre lang befand sich das legendäre Zimmer im Katharinenpalast bei Sankt Petersburg – bis deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg die kostbare Verkleidung in Kisten verpackt 1941 nach Königsberg schafften. Dort verliert sich um 1944 die Spur.  

Eine Kopie des berühmten Bernsteinzimmers steht seit 2003 wieder im Katharinenpalast – das prachtvolle Original bleibt auf mysteriöse Weise verschwunden. Spekuliert wird bis heute, wo sich das ursprüngliche Bernsteinzimmer befinden könnte. Experten vermuten, dass es verbrannt wurde. Nicht auszuschließen ist aber auch, dass sich noch Teile in einem unterirdischen Bunker oder gar auf dem Meeresgrund befinden. Der geschätzte Wert: rund 125 Millionen Euro. 

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Schatzsuche in Deutschland Artikelbild
News

Wem gehört ein gefundener Schatz?

Einmal im Leben einen echten Schatz finden: Dieser Gedanke treibt tausende Hobby-Schatzsucher:innen auf Äcker und in Wälder. Aber ob man Gefundenes behalten darf und wem der Schatz dann überhaupt gehört, ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt.

  • 24.06.2022
  • 17:12 Uhr

Die Jagd nach dem Nazi-Gold - Wo sich der Schatz verbergen könnte

Im Zweiten Weltkrieg erbeutete das nationalsozialistische Regime viele Wertgegenstände von Juden und anderen Verfolgten. Unklar ist, was davon im Chaos vor Kriegsende verschwand. Fast überall auf der Welt wurde schon nach verborgenen Nazi-Schätzen gesucht. Experten vermuten zum Beispiel einen Gold-Schatz im Stolpsee (Brandenburg) und Toplitzsee (Österreich) oder einer geheimen Grabkammer im Leinawald (Thüringen). Außerdem soll ein Gold-Zug in einem Stollen nahe der polnischen Stadt Waldenburg (Wałbrzych) existieren.  

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Entschlüsselung der Thomas Baele Chiffren

Schatzsuche im Wilden Westen: Um das Jahr 1820 verfasste der Büffeljäger Thomas Beale drei chiffrierte Botschaften, die angeblich zu einem vergrabenen Goldschatz führen. Das Problem: Nach wie vor sind nicht alle Papiere – die sogenannten Beale-Chiffren – komplett entschlüsselt. Bisher konnte nur der zweite Chiffretext mithilfe der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung geknackt werden.  

Darin heißt es: "Ich habe in Bedford County, etwa vier Meilen von Buford, in einer Aushöhlung sechs Meter unter der Erdoberfläche, die folgenden Gegenstände deponiert, die jenen Personen gehören, welche in Nummer 3 genannt sind." Im weiteren Verlauf wird der Inhalt des Schatzes aufgelistet, schließlich heißt es: "Papier Nummer 1 beschreibt die genaue Lage des Hohlraums, sodass es nicht schwierig sein dürfte, ihn zu finden." Da es bis heute niemanden gelungen ist, den Code der Papiere 1 und 3 zu entziffern, wurde der Schatz nie gefunden.   

Die Silberflotte: Ein Schatz in den Tiefen des Meeres

Sie pendelte 300 Jahre lang zwischen Europa und Amerika: die spanische "Silberflotte". Nicht selten waren die Schiffe mit Gold, Silber und Edelsteinen aus den Kolonien beladen. Bedingt durch Unwetter oder Seeschlachten gingen immer wieder Schiffe verloren – 1715 wurden allein elf Schatzschiffe der spanischen Flottille vor Florida durch einen Hurrikan versenkt. Seit jeher lässt die "1715-Flotte" zahlreichen Schatzsucher:innen keine Ruhe. 2015 wurden beispielsweise 51 Goldmünzen und eine zwölf Meter lange Goldkette aus dem Atlantik geborgen. 

Experten sehen in den jahrhundertealten Wracks der spanischen "Silberflotte" noch seltene Münzen und andere Schätze im Wert von umgerechnet 400 Millionen Euro liegen. Und nicht nur das: Hunderte Schiffe sollen in der Karibik und entlang der Golfstrom-Route auf dem Meeresgrund ihr nasses Grab gefunden haben – und bis heute unentdeckt dort liegen. 

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Gibt es die verschollene Stadt Paititi wirklich?

Kurz vor der spanischen Eroberung der letzten lnka-Bastion Vilcabamba flohen die Inkas – der Legende nach – in den Regenwald im Osten Perus. Ihre Reichtümer nahmen sie mit und errichteten eine neue Stadt namens Paititi. Dieser letzte Zufluchtsort der Inkas galt lange Zeit als Mythos, doch im Jahr 2001 entdeckte der italienische Archäologe Mario Polia im Archiv des Vatikan Hinweise auf Paititi: einen Brief des Missionars Andrés López an den Papst. In dem Dokument aus dem Jahr 1600 beschreibt López eine Inka-Stadt, die reich an Gold, Silber und Edelsteinen ist und sich mitten im tropischen Urwald an einem Wasserfall befindet. Behauptet wird, dass die genaue Lage von Paititi seitdem vom Vatikan geheim gehalten wird. 

Niemand hat Paititi je entdeckt. Trotzdem ist die Suche nicht unmöglich – und lohnend: Der Wert einer nicht geplünderten Stadt und des darin verbogenen Schatzes dürfte im Milliardenbereich liegen. Wo sich die verlorene Stadt befinden soll? Darüber sind sich Experten der Archäologie mittlerweile einigermaßen sicher: irgendwo dort, wo Peru auf Brasilien und Bolivien trifft.  

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