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Zutaten fürPortionen

0 FÜR DIE FALAFEL-BÄLLCHEN
350 gKichererbsen 24h in einem Liter Leitungswasser eingeweicht
1 Knoblauchzehe geschält
5 gIngwer geschält
1 TLKoriandersaat
1 TLKreuzkümmel
1 ,5 TLPiment
2 ELSalz
0 FÜR DEN HUMMUS
200 gKichererbsen
½ PäckchenNatron
100 mlTahine (Sesampaste) aus dem Glas
1 Zitrone
75 mlkaltes Mineralwasser
1 PriseSalz zum Abschmecken
0 FÜR DIE TAHINESOSSE
100 mlTahine
1 Zitrone entsaftet
½ Knoblauchzehe
50 mlkaltes Wasser
1 PriseSalz zum Abschmecken
0 FÜR DIE AUBERGINEN
1 schwarze Aubergine, in 1 cm dicke Längsscheiben schneiden
1 grüne Chili
100 mlPflanzenöl
3 Knoblauchzehen
4 Stängel Glattpetersilie, fein gehackt
1 ELZitronensaft
1 PriseSalz zum Abschmecken
0 FÜR DEN RETTICH
1 kleinen weißen oder roten Rettich, geschält
1 frische rote Bete, geschält (am Besten Handschuhe beim Schälen anziehen)
1 ELZucker
1 ELSalz
100 mlHaushaltsessig
2 ELWasser
0 AUSSERDEM
4 Scheiben dünnes arabisches Fladenbrot
2 Fleischtomaten in Scheiben geschnitten
1 rote Zwiebel in Ringe geschnitten
¼ Eisbergsalat fein geschnitten
6 Essiggurken in Ringe geschnitten
Vorbereitungszeit: 1440 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten
Insgesamt: 1460 Minuten

Falafel-Wrap

Für die Falafel-Bällchen

Zusatzequipment: hoher Topf mit heißem Pflanzen-Fett, 170 Grad

Schritt 1: Falafelmasse zubereiten

Alle Zutaten bis auf das Salz gemeinsam durch den Fleischwolf geben. Eine grobe Lochkörnung (ca. 6 mm) verwenden und die Masse mindestens zweimal durchlassen, damit sich Gewürze und Kichererbsen gut vermischen. Danach die Masse mit Salz abschmecken und gut durchkneten.

Schritt 2: Masse zu kleinen Falafel-Bällchen formen

Die Masse nun zu kleinen Bällchen formen, wer sich unsicher ist die Küchenwaage nehmen, damit die Falafel am Ende gleich aussieht und auch keine unterschiedlichen Garzeiten hat.

Schritt 3: Falafel-Bällchen fritieren

Immer vier Falafel-Bällchen ins heiße Fett geben, damit das Fett nicht so schnell auskühlt. Circa 4 Minuten im Fett goldbraun ausbacken und dann mit einer Kelle rausholen und auf Küchenkrepp ausfetten lassen.

Extra-Tipp: Ein Bällchen Probe-Frittieren um die perfekte Zeit herauszubekommen, damit die Falafel am Ende außen schön knusprig und innen fluffig ist.

Für den Hummus

Zusatzequipment: Pürierstab und hohes Gefäß zum Pürieren

Schritt 1: Kichererbsen weich kochen

Der Hummus braucht Vorlauf, weil die Kichererbsen mit dem Natron weichgekocht werden müssen. So weich, dass die Masse eine schon breiige Konsistenz annimmt. Achtung: Während des Kochens bildet sich weißer Schaum auf der Wasseroberfläche. Der muss abgeschöpft werden.

Schritt 2: Kichererbsen salzen und pürieren

Die Kichererbsen vom Herd nehmen und das restliche Wasser abseihen. Die noch warmen Hülsenfrüchte Salzen (kein Salz ins Kochwasser sonst werden die Kichererbsen nicht gar) und so glatt wie möglich pürieren.

Schritt 3: Würzen und nochmal pürieren

Masse abkühlen lassen und danach die Tahine dazugeben (Tahine im Glas gut schütteln und danach gut aufrühren, damit sich das abgesetzte Öl mit der Sesampaste verbindet), sowie Saft einer Zitrone. Die Masse mit dem Pürierstab verbinden und nach und nach das kalte Wasser dazugeben. So wird die Masse heller und cremiger.

Bis zum Anrichten kühl stellen

Für die Tahinesoße

Schritt 1: Soße vorbereiten

Die Knoblauchzehe ganz fein hacken ggf. pressen, dann mit allen Zutaten außer dem Wasser in ein hohes Gefäß geben und langsam pürieren.

Schritt 2: Wasser hinzugeben

Vergleichbar mit einer selbstgemachten Majo, die Masse hochziehen und nach und nach Wasser dazugeben, dass eine fast seidige Konsistenz entsteht.

Bis zum Anrichten kühl stellen.

Für die Auberginen

Schritt 1: Knoblauch und Chili kleinhacken und mit Öl vermischen

Zur Vorbereitung die Knoblauchzehen ganz fein hacken und mit der Hälfte des Öls vermischen (am besten am Vortag, damit der Knoblauch sein Aroma ans Öl abgibt) um ein Knoblauchöl herzustellen.

Die Chili ebenfalls ganz fein schneiden und mit dem restlichen Öl vermischen und leicht salzen. Für das Chiliöl gilt das gleiche wie für das Knoblauchöl, je länger es durchziehen kann desto besser.

Schritt 2: Backofen vorheizen und Auberginen backen

Den Backofen auf 180 Umluft vorheizen und die Auberginenscheiben auf einen Rost mit Backpaper legen, Salzen von beiden Seiten. Die Scheiben von einer Seite mit dem Knoblauchöl fein bestreichen (am besten mit Backpinsel) und für 2-3 Minuten in den Ofen schieben. Aus dem Ofen herausholen und die Scheiben umdrehen und auch von dieser Seite mit Knoblauchöl bestreichen und für weitere 2-3 Minuten in den Ofen.

Schritt 3: Auberginen auskühlen lassen und mit Chiliöl bestreichen

Auberginen auskühlen lassen und danach das Chiliöl mit der feingehackten Petersilie und einem Spritzer Zitronensaft vermischen und großzügig auf die Auberginenscheiben geben.

Bis zum Anrichten kühl stellen

Für den Rettich

Schritt 1: Rettich schneiden

Den Rettich in circa 6-7 cm Meter lange Stifte schneiden (Durchmesser 1 cm) und in eine Schüssel geben. 

Schritt 2: Rote Bete raspeln

Die rote Bete raspeln oder in grobe Stücke schneiden und zum Rettich in die Schüssel geben.

Schritt 3: Rettich einweichen lassen

In einer weiteren Schüssel Essig, Wasser, Zucker und Salz vermengen und die Flüssigkeit über den Rettich und die rote Bete geben und einweichen lassen. Je länger es einweicht, desto intensiver nimmt der Rettich die rote Farbe an.

Anrichten

Schritt 1: Fladenbrot aufwärmen

Das arabische Fladenbrot nochmal für 2 Minuten in den vorgeheizten Ofen legen bei 180 Grad und danach auf ein Pergamentpapier legen in das es später eingerollt wird.

Schritt 2: Fladenbrot und Salat anrichten

Auf dem Fladen einen Teil der Tahinesoße dünn verteilen und danach den Salat auflegen. Achtung alle Zutaten werden in der Mitte angerichtet und zwar komplett von oben nach unten.

Schritt 3: Wrap finalisieren

Auf den Salat vier großzügige Hummuskleckse geben und auf diese die Falafelbällchen platzieren. Die Bällchen gerne vorher etwas andrücken, damit der Wrap später nicht zur Maulsperre wird. Danach die Tomatenscheiben, die Gurken und den Rettich verteilen und die Aubergine längs darüberlegen. Zwiebeln drauf legen und zum Schluss nochmal Tahine darüber träufeln und den Wrap zusammenklappen und einrollen.

Guten Appetit!