Musik & Events

Johannes Oerding sucht die Hoffnung im „Kaleidoskop“
Artikel

Johannes Oerding sucht die Hoffnung im "Kaleidoskop"

  • 22.09.2022
  • 11:41 Uhr
Die aktuellen Musik & Event-Highlights
Melissa Naschenweng verschenkt ein „Kompliment“
Artikel

Melissa Naschenweng verschenkt ein "Kompliment"

Ihr letztes Album "LederHosenRock", hat schon längst Platin-Status erreicht und ist voller mitreißender Schlager-Rock-Knaller, die sie selbst eben als "LederHosenRock" bezeichnet. Am 30. September erscheint nun der Nachfolger "Glück" und setzt diese Erfolgsserie ziemlich sicher fort. Und wieder einmal weigert sich Melissa standhaft, die Klischees zu bedienen, die viele von alpiner Musik erwartet. Statt Dirndl trägt sie eine pinke Lederhose, statt Jodeleien oder Volksmusik-Klassiker gibt es bei ihr besagten Lederhosen-Rock mit Schlenkern in Volksmusik und Schlager, den sie manchmal mit ebenfalls pinkfarbener Mundharmonika begleitet.

  • 29.09.2022
  • 15:17 Uhr
LOUA 2022
Artikel

LOUA weiß "Liegt nicht an mir"

Trennungslieder sind im Pop ja eine ganz eigene Geschichte. Es gibt zwar viele gute, aber einige sind doch sehr von Misogynie geprägt. Egal ob alternde Rockstars, oder aktueller Deutschrap-Nachwuchs: Kaum singt ein Mann von Trennung, weiß man, wer schuld ist. Viele dieser Lieder sind dabei – das darf man ruhig mal feststellen – über die Jahre nicht gut gealtert. Das wird LOUA mit ihrer Debütsingle "Liegt nicht an mir" nicht passieren. Sie stellt schon gleich in den ersten Zeilen fest: "Es liegt nicht an mir, es liegt an dir / Ich kann mal ganz sicher nichts dafür, dass du mich heute Nacht verlierst / Gib dir mal schön selbst die Schuld dafür / Denn es liegt nicht an mir, es liegt an dir." Ihre klare, selbstbewusste Stimme wird dabei von gut abgeschmeckten elektronischen Popsounds umspielt, die sich angenehm zurückhalten. Ein Ohrwurm mit Rückgrat, der sicher nicht zufällig zur ersten Single von ihr geworden ist. Louisa Bücheler alias LOUA sagte dazu in einem Interview: "Erst einmal ist es mir sehr wichtig, dass ich jetzt und in Zukunft nicht fehlinterpretiert oder falsch eingeschätzt werde. Ich bin eine starke Persönlichkeit und lasse mich nicht gern unterbuttern – genau diesen Eindruck soll meine erste Single vermitteln. Ich habe eine emanzipierte Herangehensweise an mein Leben und deshalb auch an meine Karriere. Und ich bin sehr direkt und sehr ehrlich. Ich hatte mal einen Typen, der per SMS mit mir Schluss gemacht hat. Ich war eine Woche traurig und habe dann gedacht: 'Warum eigentlich? Das ist kein Verlust.' Diese Mentalität will ich mit diesem Lied ein bisschen streuen, auch weil ich glaube, dass sich viele Frauen manchmal nicht trauen zu sagen: 'Hey, ich find' mich eigentlich ganz geil!‘ Oder das vielleicht gar nicht fühlen. Da ich manchmal auch mit meinem Selbstbewusstsein struggle, finde ich es sehr wichtig, dass es Trennungslieder mit dieser optimistischen, starken Position gibt."

  • 07.09.2022
  • 09:12 Uhr
Rebel Tell - Schlager ist nicht kriminell
Artikel

Rebel Tell beweisen: "Schlager ist nicht kriminell"

Die Worte "tell" oder "tellen" oder "vertellen" sind zwar Weseler Platt, aber auch in weiten Teilen Deutschlands bekannt. Die aus Wesel stammende Band "Rebel Tell" hat sich also den Klassiker von Billy Idol, "Rebel Yell", gegriffen und ihren eigenen Spin verpasst. "Tell" heißt auf Weseler Platt "was vertellen, was erzählen, Vertellekes halten", erklärt Frank, die Stimme der Band. "Wir erzählen mit unseren Songs ein bisschen was aus dem Leben und bringen lustige Geschichten und gute Laune auf die Bühne." Das Konzept klingt dabei erst einmal abenteuerlich – zumindest so lange, bis man einen Song von ihnen zu hören bekommt. Die vier Musiker verbinden Schlager- und Rock'n'Roll und mischen hier und da auch noch Ska und HipHop dazu. Rebel Tell verpassen auf diese Weise Charthits von Andrea Berg, Udo Jürgens und Peter Maffay einen mit Respekt vor den Originalen maßgeschneiderten Schlagerbilly-Sound. Mit dieser einzigartigen Mischung aus Schlager und Rock’n’Roll brachten Gitarrist und Sänger Frank, Bassist Daniel, Gitarrist Billy und Schlagzeuger Aeilko 2019 die Supertalent-Bühne zum Beben – was ihrer Karriere noch einmal einen ordentlichen Schub verpasste und auch der Welt außerhalb des Niederrheins vertellte, was für eine Band da auf die Bühne will. Neben "Mein Herz" (im Original von Beatrice Egli) präsentierten die Rebel Tell als Zugabe "Du kannst nicht immer 17 sein" und fuhren damit nicht nur alle JA-Stimmen, sondern auch Standing Ovations des Studiopublikums ein. Bruce Darnell legte sogar nocheinen drauf: "Ohne Scheiß! Ihr seid die beste Band, die hier jemals aufgetreten ist."

  • 29.07.2022
  • 15:08 Uhr
James Bay
Artikel

"Give Me The Reason" für ein neues Album von James Bay

Wer James Bay auch nur einmal live gehört hat, spürt eine Gänsehaut und eine gewisse Ehrfurcht vor dieser mächtigen, gefühlvollen, gegerbten Stimme. Anfang des Jahres kamen vor allem seine britischen Landsleute in den Genuss: Bay ging sozusagen back to the roots, schnappte sich Gitarre und Mikro und spielte unter dem Motto "New Songs New Stories" in kleinen Clubs. Die Shows fanden allesamt Ende Januar, Anfang Februar in Rahmen der "Independet Venue Week" statt. Ein schönes Statement und eine große Hilfe für eine Branche, die zwei untote Jahre hinter sich hat. Normalerweise sind die Bühnen, die James Bay bespielt nämlich ein wenig größer. Er hat auf allen Plattformen mit seinen Liedern inzwischen über siebeneinhalb Milliarden Streams gesammelt. Schon sein gefeiertes Platin-Debütalbum "Chaos And The Calm" (2015), auf dem auch die Hits "Hold Back The River" und "Let It Go" vertreten waren, wurde Anfang 2016 für die GRAMMYs in den Kategorien "Best Rock Album", "Best Rock Song" und er selbst als "Best New Artist" nominiert. Nach den Erfolgen des 2018 veröffentlichten Nachfolgers "Electric Light" – u.a. Platz 2 UK, Platz 12 in Deutschland – dekonstruierte er seinen Sound auf der EP "Oh My Messy Mind", die binnen eines Jahres rund 550 Millionen Streams verzeichnen konnte. Minimalistischer und aufgeräumter als zuvor, bescherte ihm allein die Auskopplung "Peer Pressure" feat. Julia Michaels rund 350 Millionen Streams und noch mehr Kritikerlob. 2019 begleitete er dann Ed Sheeran auf dessen Stadiontour.

  • 28.06.2022
  • 11:30 Uhr
Anzeige

© 2022 Seven.One Entertainment Group