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Der "Mann für Alles" bei Abenteuer Leben

Reisereporter und Tutorial-Checker: Cornel Bunz im Portrait

  • Aktualisiert: 18.01.2023
  • 08:13
  • Alena Brandt

Das Wichtigste in Kürze

  • Cornel Bunz kennst du als Reporter bei Abenteuer Leben. Er ist als Tutorial-Tester und Profi-Urlauber unterwegs.

  • Sein Highlight der DIY-Projekte: eine Chill-Lounge im Garten mit Feuerplatz und Schaukel.

  • Ob er handwerklich begabt ist und welches sein liebstes Reiseziel ist - das verrät er hier.

  • Seine journalistische Karriere startete er in Print mit Sportberichten. Im TV macht er heute alles: von Drehplanung bis zum Reporter-Einsatz vor der Kamera.

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Cornel Bunz ist der Mann für alles: Er steht im Fernsehen als Reporter vor der Kamera, plant Produktionen und schreibt Texte. Für Abenteuer Leben reist er um die Welt und versucht sich an DIY-Projekten. Erfahre, wie seine journalistische Laufbahn begann, welches seine Reise-Highlights sind und was ihm handwerklich richtig Frust bereitet.

Start ins Berufsleben mit 50 Pfennig pro Zeile

50 Pfennig pro Textzeile und 25 Mark pro Bild: Cornel Bunz sammelte seine ersten journalistischen Erfahrungen noch im Print-Bereich, klassisch bei einer Zeitung. Er schrieb Artikel, Sportberichte und Gratulationszeilen. "Für die Gratulationen habe ich meistens nur zehn Minuten gebraucht und fünf Mark verdient. Tatsächlich habe ich damit ganz gut verdient und war motiviert, fleißig zu sein", erzählt er.

Cornel Bunz ist der Tutorial-Tester und realisiert Heimwerker-Projekte.
Cornel Bunz ist der Tutorial-Tester und realisiert Heimwerker-Projekte.© Cornel Bunz

Am Wochenende machte er Party in München. Am nächsten Morgen fuhr er früh los nach Bad Tölz und berichtete über Achtliga-Fußballspiele. Da liefen keine Stars auf. Trotzdem steckte Cornel sein volles Herzblut rein: Er schaute zu, schrieb mit und telefonierte später noch Spielern hinterher für Statements. Sogar die Bilder entwickelte er selbst in der Dunkelkammer. Da lässt sich wohl zu Recht sagen: Cornel Bunz hat jede Menge journalistisches Handwerkszeug drauf.

Der Weg zum TV

Klar, studiert hat er auch: Journalistik in München. Und bei Janus TV absolvierte er sein Volontariat. So landete er beim Fernsehen – wo er bis heute der klassische "Mann für alles" ist.

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Seit 2008 ist Cornel Bunz selbstständig als TV-Journalist in verschiedenen Formaten vor und hinter der Kamera aktiv: zum Beispiel für ein Motormagazin. Für Galileo und Abenteuer Leben dreht er Heimwerker- und Reisegeschichten. Was er dabei erlebt, erzählt er im Interview.

Waschbecken austauschen - das erschien mir früher wie eine Marsmission

Kurz-Interview: Cornel über DIY-Projekte als Tutorial-Checker

Wenn man fürs Fernsehen DIY-Projekte macht, ist man dann automatisch auch ein guter Handwerker? Im Interview erzählt Cornel Bunz von seinem Job als Tutorial-Tester.

Bei aller Handwerkerehre: Wenn du DIY-Geschichten fürs Fernsehen drehst, wie echt ist das?

Tatsächlich ist alles authentisch. Und oft mache ich dabei alles von A bis Z: Ich recherchiere ein spannendes DIY-Projekt, suche eine Video-Anleitung raus, schreibe ein Konzept und dann geht es zusammen mit dem Kameramann los zum Dreh. Ob es klappt und wie ich mich dabei anstelle, zeigen wir im TV so wie es ist.

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Hast du vorher schon viele handwerkliche Projekte gemacht?

Gar nicht. Ich bin kein großer Handwerker und habe auch nicht sonderlich Talent. Aber ich gehe Wege, bis ich es draufhabe. Langsam werde ich handwerklich auch besser. Ich bin nicht schnell, aber es macht Spaß. Etwas zu schaffen, ist cool. Ich kapiere auch mehr und mehr, wie Bau funktioniert, Ein Waschbecken austauschen – das erschien mir früher wie eine Marsmission. Aber wenn man es einmal gemacht hat und Dinge auseinanderbaut, dann verliert man die Scheu. 

Was ist dein größter Frust bei DIY-Tutorials?

Wenn ich an einem komplizierten Punkt im Raum hänge und nicht weiterkomme – im Badezimmer beispielsweise. Ich kann einfach nicht spachteln und weiß auch genau: Das wird nicht besser. Manche Sachen rafft man einfach nicht. Dann bin ich dankbar, wenn Superhandwerker Tommo dabei ist. Der kann das richtig, gibt Gas und ist ein netter Typ.

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Ok, wir wollen nicht tiefer in die Wunde…was macht denn besonders Spaß?

Laminatlegen ist geil. Einmal kapiert – und dann lege ich Bahn um Bahn. Da geht’s voran und ich sehe, was ich geschafft habe. Generell finde ich das an dem Format super: Am Ende komme ich mit einem Film nach Hause und habe sogar noch etwas gebaut. Das ist gleich doppelt befriedigend. Mein Lieblings-Projekt ist eine Chill-Ecke, die wir im Garten meiner Schwiegermama in drei Tagen gebaut haben: mit Schaukeln und Feuerplatz. Die nutzen wir tatsächlich oft.

Cornels Lieblings-Projekt: Gartenlounge zum Chillen
Landscape Clean
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  • 11:58 Min
  • Ab 12

Cornel als TV-Reisereporter: Ein Traumjob

So lässt es sich leben: Cornel Bunz beim Urlaubsduell.
So lässt es sich leben: Cornel Bunz beim Urlaubsduell.© Cornel Bunz

Kapverdische Inseln oder die Dominikanische Republik - welches Urlaubsziel ist besser? Reporter Cornel Bunz findet das etwa im Urlaubsduell für Abenteuer Leben heraus. Dabei vergleicht er zwei Reisen und bewertet diese. Ziemlich cool, an so beeindruckende Plätze auf der Welt zu reisen. " Ja, das ist zeitintensiv - aber ein Traumjob. Ich mache Urlaub und berichte real darüber", bestätigt der TV-Journalist. An seiner Seite ist dabei ein Kameramann - und der ist ein enger Kumpel.

Cornel Bunz probiert dann auf Reisen die typischen Freizeitaktionen aus, die er privat auch unternehmen würde. Viel Termindruck mache er sich dabei aber nicht. Er folgt dem Flow. Als besondere Reisen blieben ihm folgende Ziele in Erinnerung:

  • Belize: In dem zentralamerikanischen Staat waren fast alle Menschen mit Golf-Cart unterwegs.  Das ganze Leben spielt sich mit diesem Fortbewegungsmittel ab. Kurios!
  • Island: Mit dem Reisebus ging es in langsamer Geschwindigkeit durch spektakuläre Landschaften. Die Farben der Natur beeindruckten den Reporter. Geschlafen hat er auf dem Dach des Busses.
  • Flusskreuzfahrt in Holland: Cornel Bunz dachte erst, dass sei total langweilig. Aber er ließ sich vom Gegenteil überzeugen. Jeden Tag ging es an einen anderen Ort. Er genoss die Langsamkeit und Zeit für Ausflüge wie Kanutouren. Aber das absolute Highlight: Eine Sauna auf dem Flusskreuzer mit Ausblick. Während Cornel schwitze, sah er neben sich die Wellen ziehen. Für den Sauna-Fan ein Traum!

Steckbrief Cornel Bunz

  • Beruf: selbstständiger Diplom-Journalist, Produzent, Reporter und Redakteur
  • Alter: 42 Jahre (Stand 2023)
  • Haarfarbe: blond
  • Wohnort: München
  • Studierte Kommunikationswissenschaften, Politikwissenschaft und Wirtschaftsgeographie in München
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
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