Emile de Antonios Dokumentarfilm zählt zu den Klassikern des politischen Kinos. Er montiert dokumentarisches Material vor allem aus Wochenschauen zu einer parteilichen Chronik der Intervention der USA in Vietnam. Deutlich wird allein durch die Montage der disparaten Aufnahmen und Berichte, wie widersprüchlich und bewußt falsch politische Repräsentanten die amerikanische Vietnam-Politik darlegten. Zu spüren ist auch die Parteinahme des amerikanischen Filmemachers für die Befreiungsbewegung des Vietcong und für die Kriegsdienstverweigerer im eigenen Land. O.m.d.U.