Die Super-Heimwerker

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Super-Heimwerker

Ein Heiligenschein fürs Bad

Staffel 1

Das eigene Bad als Wohlfühloase: Mit edlen Wandverkleidungen aus Schiefer oder Mosaiksteinen bekommt das eigene Badezimmer einen ganz besonderen Charme. Für das individuelle Bad-Makeover gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wie aus Kopfkino Realität werden kann, zeigt Super-Heimwerker Tommo ...

12.10.2017 12:32 | 24:02 Min | © kabel eins

Gefühlt halten wir uns nicht viel im Badezimmer auf – aber diese kurzen Momente machen den entscheidenden Unterschied: Das Bad ist der erste Raum, den wir nach dem Aufwachen betreten und häufig der Ort, an dem der Tag ausklingt. Grund genug, im eigenen Badezimmer für Wellness-Atmosphäre zu sorgen. Viele Ideen für die individuelle Badgestaltung können Sie problemlos selbst umsetzen: Zum Beispiel einen neuen, angenehm beleuchteten Spiegel und moderne Badmöbel. Ober eben eine Sanierung deiner Badezimmerwände mit etwas frischer Farbe und einer schicken neuen Wandverkleidung.

Badezimmerwände: Der Trend geht zur Natursteinwand

Naturmaterialien liegen bei der Badgestaltung voll im Trend: Holz und Naturstein verleihen dem häufig recht kühl wirkenden Bad etwas Gemütliches und Einladendes. Zudem bilden rauer Schiefer und warmer Sandstein einen tollen Kontrast zum kühlen Chrom der Badarmaturen. Wer sein Bad selbst sanieren möchte, sollte allerdings schon ein wenig Erfahrung im Verfliesen haben – gerade in Feuchträumen ist es wichtig, professionell zu arbeiten, damit Feuchtigkeit oder Schimmel die Arbeit nicht nach kurzer Zeit wieder zunichtemachen.

Fliesen – maximale Vielfalt fürs Bad

Fliesen sind seit jeher die klassische Wandverkleidung für Feuchträume. Kein Wunder – die gebrannten Fliesen sind beständig gegen Nässe, abwischbar und extrem langlebig. Auch heute noch wird der Großteil der Bäder gefliest, allerdings hat sich der typische Look stark verändert. Zum einen werden Badwände nicht mehr durchgefliest. Meist wird heute nur ein Fliesenspiegel hinter Dusche und Badewanne sowie rund um das Waschbecken angebracht. Zudem sind die Fliesen großformatiger geworden und haben heute oft eine Seitenlänge von 30 oder 40 cm, was natürlich auch das Fliesen erleichtert. Sehr kleine Fliesen wie Mosaikfliesen oder Fliesen in Steinoptik sind in praktischen quadratischen Matten mit 25 bis 40 cm Seitenlänge erhältlich.

Naturstein – individuell und anspruchsvoll

Naturstein wie Schiefer, Sandstein, Granit oder Marmor hat eine individuelle Optik und schafft eine besondere Atmosphäre, vor allem auf großen, freien Badezimmerwänden. Die Natursteine sind ähnlich feuchtigkeitsbeständig wie Fliesen und können, abhängig von ihrer Dicke und der Art des Steins, sogar Wärme speichern. Schieferplatten, wie die, die Super-Heimwerker Tommo im Video verwendet, haben den Vorteil, dass sie sehr dünn geschnitten und einfach auf eine Holz-Unterkonstruktion aufgeschraubt werden können. Auch Sandstein und Granit kann man sich in Plattenform zuschneiden lassen – direkt im Steinbruch oder bei einem Steinmetz. Diese werden allerdings nicht geschraubt, sondern mit Zement an die Wand geklebt. Das erfordert ein wenig Übung, da Natursteinplatten trotz der geringen Dicke noch sehr schwer sind. Etwas einfacher ist es, fertige Natursteinplatten im Baumarkt zu kaufen und zu verarbeiten.

Mosaikwände – Badgestaltung mit Blickfang

Mosaikwände peppen insbesondere kleine Bäder auf, und sie sind unglaublich vielfältig. Heute müssen die Mosaike nicht mehr mühsam von Hand gesetzt werden – in jedem Baumarkt gibt es praktische Mosaikfliesen in verschiedenen Formaten, die genau wie normale Fliesen mit Fliesenkleber auf der Wand angebracht werden. Das Mosaik kann knallbunt oder in gedeckten Farben sein, mit quadratischen, rechteckigen oder sogar runden Mosaiksteinen – was immer zu Ihrem Bad passt. Ein toller Hingucker ist auch eine umlaufende Mosaikleiste als Kontrast zu einfarbigen Wandfliesen.

Heimwerker-Tipps für die DIY Badgestaltung mit Naturstein

  • Steinbrüche und Abbruchfirmen fragen: Oft kann man hier für relativ wenig Geld schöne Steine bekommen. Es müssen keine Schieferplatten wie im Heimwerker-Video sein – auch Sandsteinbruch, Marmor, Glasbausteine oder alte Ziegel können kreativ verwendet werden.
  • Genau messen und planen: Wand ausmessen und Materialbedarf großzügig einplanen – nichts ist ärgerlicher, als wenn die mühsam beschafften Steine nicht ausreichen.
  • Wand vorbereiten: Alte Fliesen abschlagen und die Wand bzw. den Boden entsprechend für die Renovierung vorbereiten. Dafür kann unter Umständen auch das Ausgleichen des Bodens notwendig sein. Zum Verfliesen unbedingt grundieren und einen Naturstein-Fliesenkleber verwenden. Für Schieferplatten oder andere Wandverkleidungen zum Schrauben eine Unterkonstruktion aus Holz anbringen.
  • Nicht am Werkzeug sparen: Mit hochwertigen Werkzeugen geht die Arbeit leichter von der Hand und der Materialverlust ist wesentlich geringer. Teure Geräte wie Fliesenschneider, Zementmischer und ähnliches kann man sich in vielen Baumärkten für wenig Geld leihen.

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