Rezepte zur Low Carb Diät

Über die Diät

Low-Carb-Ernährung: Das kann die Diät

"Low Carb" heißt übersetzt "wenig Kohlenhydrate", eine Low-Carb-Diät stellt also keinen kompletten Verzicht auf Kohlenhydrate dar. Vielmehr wird der Konsum von Kohlenhydraten stark reduziert. Landen Kohlenhydrate auf dem Teller so sollten dies vor allem vollwertige Lebensmittel sein – Zucker und Weißmehlprodukte sind dagegen tabu. Zum Sattwerden setzen Low-Carb-Rezepte auf Eiweiß und Fette. Eine kohlenhydratarme Ernährung hat diverse Vorteile. So kann sie den Blutzuckerspiegel und das Herzinfarktrisiko senken. Auch Heißhungerattacken kommen nach der Eingewöhnungszeit nur selten vor.

Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann statt einer Low-Carb-Diät auch eine No-Carb-Diät ausprobieren. Bei einer No-Carb-Diät, wie zum Beispiel der "Keto-Diät", wird die Kohlenhydrataufnahme streng limitierend. Bei einer No-Carb-Diät wird die Aufnahme von vielen gesunden Fetten und Eiweiß empfohlen. Der Konsum von Kohlenhydraten sollte aber möglichst gering ausfallen. So landen bei der Keto-Diät zum Beispiel Avocado, Olivenöl, Nüsse, fettreiches Fleisch und viel grünes Gemüse auf dem Teller. Milchprodukte, das meiste Obst und klassische Kohlenhydratquellen wie Nudeln, Reis oder Brötchen sind dagegen tabu.

Sinn einer Keto-Diät ist es, dem Körper so wenig Kohlenhydrate zuzuführen, dass er in einen Zustand der "Ketose" fällt. "Ketose" bedeutet, dass der Körper für die Energiegewinnung Körperfett verbrennt anstatt auf Glukose aus Kohlenhydraten zurückzugreifen. Bei einer klassischen No-Carb- / ketogenen Diät sind somit höchstens vier Prozent Kohlenhydrate erlaubt, das sind etwa 20 Gramm pro Tag. Zum Vergleich: Durchschnittlich wird empfohlen, dass Kohlenhydrate ungefähr 50 Prozent des Gesamtenergiebedarfs ausmachen sollten. Die Keto-Diät füllt den Energiebedarf dagegen vor allem mit Fett. Rund 90 Prozent des Energiebedarfs sollte durch Fett gedeckt werden und rund acht Prozent durch Eiweiß.