Mein Zuhause, Dein Zuhause

Tipps aus Neu für Null zum selbermachen

Die Tapete löst sich von der Wand?

Die Tapete löst sich von der Wand?

Man kennt das ja: Die Tapete gefällt einem eigentlich noch. Sie hat sich aber teilweise durch leichte Wasserschäden oder ähnliches von der Wand gelöst.

Hier schafft bereits der heimische Bastelkasten Abhilfe: Einfach Kleister oder Kleber mit einer Plastikspritze aufziehen und vorsichtig hinter die gelöste Tapete spritzen. Die Tapete wird anschließend vorsichtig angedrückt und sieht wieder aus wie neu – ohne neu zu tapezieren!

Olivenöl für natürlichen Glanz

Stumpfe Holzmöbel kann man wieder auffrischen, indem man sie mit Olivenöl abreibt. Sie erhalten auf diese Weise ganz ohne teure Polituren ihren natürlichen Glanz zurück.

Die Tapete ist ab - Zeit für etwas Neues

Wichtige Tipps und Tricks rund ums Tapezieren

Vor dem Tapezieren steht die Ausrüstung. Wer Tapeten sauber an die Wand bringen möchte, benötigt folgende Dinge:

  1. Tapeten & geeigneter Kleister sowie ein Eimer zum Anrühren
  2. Tapeziertisch
  3. Schere & Cutter
  4. Quast zum Einkleistern
  5. Tapezierbürste
  6. Wasserwaage, Gliedermaßstab und Zimmermannsbleistift

Ist alles Material vorhanden und der Raum leergeräumt, kann es auch schon losgehen:

Vorbereiten der Wände

Bevor neue Tapeten auf die Wände kommen, sollten die alten Tapeten entfernt werden. Mit einem Spachtel und Seifenlauge geht dies bei klassischen Tapeten am einfachsten; Vliestapeten und ähnliche können einfach Bahn für Bahn abgezogen werden. Nun die Wände von Papierresten befreien, ggf. mit einer Schleifmaschine, und alle Löcher verspachteln. Als nächstes Steckdosen- und Lichtschalterabdeckungen abnehmen und mit Malerkrepp abdecken. Fuß- und Deckenleisten entfernen.

Tapezieren: Die erste Bahn ist die schwierigste

Die schlechte Nachricht für Tapezier-Neuling: Mit dem Verkleben der ersten Bahn steht und fällt das ganze Tapezierergebnis. Die gute Nachricht: Wer sich an ein paar Tipps hält, schafft es trotzdem:

  • Klassischerweise tapeziert man „vom Licht fort“. Dazu wird die erste Bahn in einer Raumecke angesetzt, an einer Wand, die von der Fensterseite abgeht. So kann das einfallende Licht keine Schatten in den Anschlussstellen (Stöße) erzeugen. Tapeziert wird im Uhrzeigersinn.
  • Ausmessen der Tapetenbreite
  • Die Breite an der Wand abmessen
  • Mithilfe von Wasserwaage und Zimmermannsbleistift eine lange Linie anzeichnen

Nun kann die erste Bahn eingekleistert werden. Bestenfalls schneidet man dazu bereits mehr als eine Bahn von der Rolle (+10 cm Länge) und legt die Bahnen übereinander auf dem Tapeziertisch aus – so kann schnell und effizient gearbeitet werden.

Die erste gekleisterte Bahn im unteren Drittel locker zusammenkleben, um sie zu verkürzen und so leichter arbeiten zu können Dann oben ansetzen und festdrücken. Klebt sie oben richtig, den unteren Bereich der Tapete wieder voneinander abziehen und ebenfalls an der Wand verkleben. Zur Decke und zum Boden darf die Tapete überstehen, hier wird später gecuttet. Die Tapete ankleben und so lange verschieben, bis sie ganz genau sitzt. Dann mit den Händen und der Tapetenbürste so lange streichen, bis die Tapete blasen- und faltenfrei an der Wand klebt.

Der Stoß der ersten Tapete dient als Maß für nächste und so weiter. Einfach Tapete für Tapete ankleben. Tapeten mit Muster müssen natürlich so zugeschnitten werden, dass sich ergänzende Musterelemente zusammengefügt werden können.

Kniffelige Bereiche – so tapeziert man eine Fensterlaibung

Die Fensterlaibung – der nach innen geneigte Bereich zum Fenster – ist ein wenig kniffeliger zu tapezieren. An einer Wand mit Fenster beginnt man nicht, indem man die Bahnen in der Ecke anklebt, sondern tatsächlich am Fenster, denn von dort aus wird das Maß genommen. Dazu die Fensterlaibung ausmessen, von der Tapetenbreite abziehen und eine Markierung an der Wand dort setzen, wo eine ganze Bahn inklusive Laibung endet. Wieder eine Wasserwaage verwenden. Nun die Bahn so kleben, dass sie genau mit der Markierung abschließt und auf der anderen Seite um Laibungsbreite über dem Fenster steht. Oben an der Laibung und exakt über und unter der Fensterbank wird die geklebte Tapete sauber eingeschnitten und nach innen in die Laibung sowie an die Wand geklebt, so entstehen ebenmäßige Flächen. Überstände werden mit Hilfe des Cutters abgeschnitten. Dies auf beiden Seiten des Fensters ausführen. Als nächstes die Tapetenüberstände über dem Fenster wegschneiden und über dem Fenster kurze Bahnen ebenfalls auf Wand und in Laibung verkleben. Sorgfältiges und sauberes Arbeiten ist hier ganz besonders wichtig, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Facebook