Ganze Folge

Hat sich das Körri beim zweiten Versuch verbessert?

Diese Woche treten in Hamburg bei "Mein Lokal, Dein Lokal" fünf Wirte zum zweiten Mal mit ihren Restaurants an. Sven ist mit seinem "Körri Speisekontor" als erstes an der Reihe. Hat er aus den Fehlern vom letzten Mal gelernt?
kabeleins.de

Allgemein

Das „Körri“ ist ein überaus stylischer Laden, der ein junges und modernes Publikum anzieht. Er bewegt sich zwischen bodenständigen Speisen und schickem Interieur. Inhaber und Koch Sven Lieske (33) bietet seinen Gästen eine sehr gemischte Küche an. Vom Flammkuchen, Kartoffelpuffern und Burgern bis hin zu Steak und Fischgerichten – Sven kocht alles. Das besondere kulinarische Augenmerk liegt definitiv auf der patentieren „Körri“-Speise, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Körri ist das Brät einer Currywurst, nicht im Darm, sondern in einer Spezialform als Steak gebraten. Die Steaks lässt sich Sven in einer der ältesten Fleischereien Deutschlands zurechtgießen, im Laden selbst wird das Ganze dann nur noch gebraten. Auch „Körri“-Soßen hat das Restaurant-Team selbst entwickelt, diese sind mittlerweile sogar im Hamburger Großhandel zu kaufen und werden in drei Geschmacksrichtungen (curry, mild, extra scharf) zum besonderen Gericht des Ladens serviert.
Sven kann in seinem 210qm großen Laden 139 Gäste platzieren, im Außenbereich können nochmal mehr als 100 Gäste bewirtet werden. Momentan ist der Außenbereich durch ein großes Baugerüst an der einen Seite des Hauses leider nur in Teilen nutzbar.

Lage

Das „Körri“ befindet sich im schönen und geschichtsträchtigem Sprinkenhof, ein neunstöckiges Kontorhaus im Hamburger Kontorhausviertel, das den gesamten Komplex zwischen Altstädter, Burchardstraße und Johanniswall einnimmt. Durch den Innenhof verläuft zwischen Burchard- und Altstädter Straße in zwei parallelen Führungen die Springeltwiete. Auf dieser liegt das „Körri“.
Das Kontorhaus ist ein Bürohaus und wurde von 1927 bis 1943 in drei Bauabschnitten von Hans und Oskar Gerson und Fritz Höger erbaut. Die zentrale Grundform zur Überbauung der Springeltwiete war ein neunstöckiger Kubus.
Die Fassade ist von einem rautenförmigen Klinkermuster überzogen und betont damit den Blockcharakter. Regelmäßige Ornamente von Ludwig Kunstmann mit Symbolen von Handel und Handwerk schmücken die Fassade. Für den Fassadenschmuck sind Klinker und Terrakotten eingesetzt.
Die Springeltwiete selber ist eine nicht befahrbare Gasse. Der Begriff Twiete beschreibt zumeist Querwege zwischen zwei Grundstücken, zwei Häusern oder zwei Straßen.
Das Kontorhausviertel ist ein klassisches Geschäftsviertel. Daher brummt das „Körri“ besonders zur Mittagszeit, wenn die Angestellten aus der Umgebung einkehren. Oder am Abend, wenn sich Geschäftsleute zum Feierabendessen treffen, Freunde einen Cocktail miteinander trinken möchten oder auch junge Pärchen ihr erstes Date haben. Zur Homepage

Gastgeber

Sven Lieske (33) ist Inhaber und zeitgleich hauptverantwortlicher Koch im Körri. Er ist mit der Gastronomie aufgewachsen und liebt es einfach, Koch zu sein.
Unter unseren fünf Gastronomen der Hamburg-Woche ist er der einzige gelernte Koch. Seine Ausbildung hat er im renommierten Vier Jahreszeiten gemacht, danach ist er als Koch zur See gefahren. Auch im Laden des Vaters hat er immer wieder mitgearbeitet. Doch den Traum vom eigenen Restaurant hegte Sven schon immer. Mit 24 hat er sich in einem sehr jungen Alter dann den Traum erfüllt und das „Körri“ eröffnet. Das war damals ein nicht ganz leichter Schritt für den Norddeutschen. Die Mieten im beliebten und zentralen Viertel waren hoch, die Gäste kamen am Anfang nur spärlich. Mittlerweile hat sich Sven mit dem „Körri“ allerdings einen Namen gemacht und kann über zu wenige Gäste nicht klagen.
Die Idee /das Konzept des Ladens stammt eigentlich von seinem Vater, einem echt nordischem Original. „Wieso eigentlich eine Currywurst immer nur als Wurst verkaufen?“ fragte sich das Vater-Sohn-Gespann damals. Man könnte doch auch einfach ein „Körri“-Steak entwickeln. Gesagt, getan. Die beiden ließen sich ihre Idee patentieren und Sven baute sich seinen eigenen Laden um das Körri-Gericht. Dem Körri-Brät folgten drei eigens kreierte Soßen.
Sven ist ein sehr engagierter Gastronom, der eigentlich kaum zu Ruhe kommt. Er will neue Dinge entwickelt, sich stetig verbessern, neue Trends mitgestalten und immer in Bewegung bleiben - das ist auch der Grund, warum er bei uns mitmacht. Er selber beschreibt sich als äußerst ehrgeizig. Trotz der Tatsache, dass er gerade Vater geworden ist, steckt er jede freie Minute in sein Geschäft.

Kontakt

Adresse: Springeltwiete 2, 20095 Hamburg
Telefon: 040 – 767 55 100
E-Mail: info@koerri-deutschland.de
Internet: http://www.koerri-deutschland.de/de/index.php