Mein Lokal, Dein Lokal
Di 26.09.2017, 17:55

"Hurvinek" in Dresden

Am zweiten Tag der Dresdner "Mein Lokal, Dein Lokal"-Woche sind die Gastronomen zu Besuch im "Hurvinek". Bei Geschäftsführer "Josef Mícek" (40) gibt es traditionelle und moderne tschechische Gerichte auf die Teller. Ob Josef mit seinen Gerichten punkten kann und damit dem Wochensieg ein Stück näher kommt?

Allgemein

Im Restaurant „Hurvinek“ wird nicht nur die traditionelle altböhmische Küche gepflegt, sondern auch moderne tschechische Gerichte angeboten. Auf der deftigen Karte finden sich Böhmische Knödel, Knoblauchbrot-Schnitten, Rindergulasch und Schweinesteak. Seine Zutaten kauft Geschäftsführer Josef Míček mehrmals in der Woche im Nachbarland direkt ein. Auch bekannte Gesichter der tschechischen Öffentlichkeit sind in der Dekoration vertreten. Im Musikzimmer lässt sich an einem eigens angefertigten Tisch in Form einer Schallplatte unter den Blicken Karel Gotts speisen. An der Vordertür, den Wänden und von der Speisekarte aus lächelt Namensgeber „Hurvinek“ den Gästen zu – eine in Tschechien berühmte und beliebte Handpuppe, die als Maskottchen für den Laden in Erscheinung tritt.

 

Lage

Josef Míčeks Restaurant liegt südlich der Elbe im Arbeiterviertel Seidnitz zwischen der Pferderennbahn und dem Panometer. Die Wahl des Standorts war für den Tschechen eine bewusst strategische Entscheidung. Denn eine gute Viertelstunde vom Stadtzentrum entfernt, nimmt die Dichte der Restaurants rund um das „Hurvinek“ erheblich ab.

Preise

Die umfangreiche Vorspeisenauswahl lässt keine Wünsche offen: Für eine deftige „Klare Knoblauchsuppe“ mit Kassler und Käse bezahlt man im „Hurvinek“ preisgünstige 4,60 Euro. Wer nur einen kleinen Happen zum tschechischen Bier mag, bestellt sich zwei Stücke „Topinka“, ein mit Knoblauch eingeriebenes böhmisches Mischbrot für 1,40 Euro. Sollte sich doch der große Hunger melden, probiert man sich durch die verschiedenen modernen und traditionellen Hauptgerichte. Darunter der nationale Klassiker „Svickova“, ein geschmorter Rinderbraten mit Sahnesoße, Preiselbeeren und Böhmischen Knödeln für 13,60 Euro. Das süße Finale gibt es für rund vier bis fünf Euro, so zum Beispiel „Gefüllte Germknödel“ mit Erdbeermarmelade. Zur Homepage

Gastgeber

Josef Míček kennt die tschechische Lebensart genau. Aus Teplice stammend, hat der 40-Jährige auch seine Ausbildung zum Hotelfachmann in Tschechien absolviert. Seinen Gästen möchte er tschechisch-böhmische Gerichte näherbringen und stößt auch gerne mal bei einem traditionellen Fassbier an. In seiner Kindheit und Jugend hatte er schon früh Berührungspunkte mit der Gastro-Welt: Seine Eltern waren Köche und der Opa Metzger. Mit sympathischem Lächeln und Selbstironie lädt der Tscheche an seinen Tisch und behauptet, dass ihm Knödel und Gulasch im Blut stecken.

Kontakt

Restaurant Hurvinek
Winterbergstraße 68
01237 Dresden
Telefon: 0351 25858577
www.restaurant-hurvinek.de

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