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Die Suche nach dem perfekten Reiseziel

Berge oder Meer: Welches Urlaubsziel hat mehr zu bieten?

Es ist die ewige Diskussion unter Urlaubern: Berge oder Meer – was ist besser? Natürlich ist das Reiseziel Geschmackssache – wir haben trotzdem alle Pros und Contras gesammelt.

Berge vs. Meer

In der Berge oder ans Meer: Wohn geht die Urlaubsreise?

Jeder, der schon mal einen Urlaub mit dem Partner oder mit der Familie geplant hat, kennt die Frage: Wohin soll es gehen? Natürlich gibt es bei der Wahl des Reiseziels alle möglichen individuellen Vorlieben, Interessen und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Aber wenn man das erst einmal geschafft hat, lässt sich die Frage auf eine einfache Formel herunterbrechen: Berge oder Meer? Oft ist das eine Grundsatzfrage. Die einen lieben die Höhenluft, das Bergpanorama und die Vorstellung von einsamen Hängen und Bergwiesen, die anderen haben lieber die salzige Meeresbrise um die Nase und sehnen sich nach Strand und Wellen. Erholung bieten beide Reiseziele, sportliche Aktivitäten und wunderschöne Naturerlebnisse sowieso – wer gewinnt also den Wettbewerb Berge vs. Meer? Wir haben uns die wichtigsten Vor- und Nachteile beider Reiseziele angeschaut.

Urlaub in den Bergen: Wandern, Klettern oder einfach Ausspannen

Die ersten Pauschalreisen führten schon vor 150 Jahren in die Schweizer Alpen. Schließlich bieten die Berge mit ihren steilen Hängen, ganzjährig schneebedeckten Gipfeln und der unberührten Natur ein tolles Kontrastprogramm zum hektischen Alltag. Nicht umsonst bieten Berghotels häufig Wellness- oder Natur-Urlaube an. Das heißt aber nicht, dass in den Bergen immer Ruhe angesagt ist – tatsächlich gibt es jede Menge Action: Die Hänge und Bergpfade laden nicht nur zum Wandern, sondern auch zum Klettern und Mountainbiken oder zu ausgedehnten Ausritten ein. Abenteuerlustige können sich im Wildwasser-Rafting oder Paragliding versuchen. Und natürlich ist da noch die Wintersaison: Wenn es an den deutschen und europäischen Küsten eher ungemütlich ist, kann man in den Bergen herrlich Skifahren, Snowboarden oder einfach die Winterlandschaft genießen. Nicht zuletzt sind es wohl die Weite der Berge, das majestätische Panorama und die saubere, klare Luft, die so viele Urlauber zu schätzen wissen – das ganze Jahr über.

Urlaub am Meer – Wasser, Strand und am liebsten viel Sonne

Ein Urlaub am Meer kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem, für welches Reiseziel und welche Jahreszeit man sich entscheidet. Einige lieben die eher raue Nordseeküste mit ihrer jodhaltigen Luft, den weiten Stränden und dem frischen Wind, andere zieht es an die gut besuchten Strände Südeuropas, die zum Sonnen und Faulenzen im feinen Sandstrand einladen. Seit in den 1960er-Jahren der Massentourismus in Richtung Italien und Spanien begann, lieben die Deutschen die südlichen Küsten. Vor allem diejenigen, die im Urlaub einfach einen Gang runterschalten und ihre freie Zeit genießen möchten, entscheiden sich für einen Strandurlaub in Italien, Spanien oder in der Türkei. Hier kann man tagelang im Liegestuhl liegen, hin und wieder baden gehen oder über die Strandpromenade wandern, während der Tag dahinplätschert – Erholung pur. Wer auch im Urlaub aktiv werden möchte, der findet mit Surfen, Segeln und Tauchen, Beach-Volleyball oder Strandwanderungen jede Menge Abwechslung. Kleiner Nachteil am Strandurlaub: Im Winter müssen wir eine längere Anreise in Kauf nehmen, um etwas Sonne abzubekommen.

Berge und Meer – warum nicht einfach beides?

Wer sein nächstes Urlaubsziel clever wählt, der muss sich nicht unbedingt zwischen Bergluft und Meeresbrise entscheiden – Berge und Küste liegen sich oft näher, als man denkt. So bietet ein Urlaub auf Mallorca sowohl Wandermöglichkeiten in den Bergen als auch faules Strandleben. Auch Inseln wie Korsika, Kreta und Madeira bieten beides, sodass die üblichen Diskussionen ums Reiseziel ausbleiben. Eine der schönsten Kombinationen von Bergen und Meer hat das Trend-Reiseziel Südafrika – und zwar zu jeder Jahreszeit.

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