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E-Zigarette explodiert im Mund: Mann stirbt an den Folgen

18.05.2018 • 16:49

Ein Mann in Florida starb jetzt an einer explodierenden E-Zigarette. Wie groß ist die Gefahr, dass so etwas passiert, wirklich? Wir klären die Hintergründe im Video auf.

Tragischer Unfall im US-Bundesstaat Florida: Dort starb jetzt ein 38-jähriger Mann durch eine explodierende E-Zigarette. Ein Blick in die internationalen Medien zeigt: Das Schicksal des Mannes ist kein Einzelfall, immer wieder gibt es Unfälle mit explodierenden E-Zigaretten. Doch woran liegt das?

Im Fall von Tallmadge D´Elia, der jetzt in Florida starb, ist die Unglücks-Ursache nicht final geklärt. Laut Berichten der örtlichen Polizei aus St. Petersburg sei der Mann tot in seinem brennenden Schlafzimmer gefunden worden. Er sei durch Splitter der E-Zigarette gestorben, die nach der Explosion in seinen Kopf eindrangen. Zudem sei sein Körper durch die Explosion stark verbrannt worden.

Die E-Zigarette stammte von dem Hersteller "Smok-E Mountain". Ein Firmensprecher erklärte gegenüber einem US-Fernsehsender, dass womöglich der Akku Schuld an dem Unglück war.

Diese Vermutung deckt ein Bericht des Technikportals "giga.de". Demnach seien überhitzte Akkus meistens daran Schuld, wenn eine E-Zigarette in Flammen aufgeht. Das Fachportal "innocigs.com" hat sich deshalb damit beschäftigt, wieso genau Akkus explodieren.

Dies könne zwei Gründe haben. Zum einen sei es möglich, dass die verwendeten Akkus keine Sicherheitsvorkehrung zur Überwachung und Warnung bei Hochspannung oder Entladung haben. Zudem sei es möglich, dass manche Zigaretten keine Entgasungsvorrichtung besitzen.

Unter Entgasung versteht man folgendes: Eine E-Zigarette benötigt eine Einrichtung, in der entstehende Gase und Dämpfe abgeleitet werden können. Gibt es diese nicht und ist der Akku sehr heiß, könne ein Überdruck entstehen, in dessen Folge das Gerät explodiert.

Grund zur Sorge müssen Raucher von E-Zigaretten allerdings grundsätzlich nicht haben. Laut "innocigs.com" besitzen modernste Geräte technische Vorrichtungen, die diese Gefahren ausschließen. Vorsicht sei aber bei besonders billigen Geräten geboten - möglicherweise wurde hier an der Sicherheit gespart.