Teilen
Merken
News & Trends

Barfen: Der Ernährungstrend für Hunde ist eine Gefahr für Mensch und Tier

19.03.2018 • 16:00

Das "Barfen" ist bei Hundebesitzern voll im Trend. Dabei wird dem Tier rohes Fleisch gefüttert. Doch Mediziner warnen davor, da "Barfen" Krankheiten verursachen kann.

Barfen: Was ist das?

Wer einen Hund oder eine Katze hat, hat vermutlich schon einmal davon gehört: Barfen. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein Ernährungstrend, auf den viele Tierbesitzer schwören. Der Name stammt von "BARF", ein Akronym aus den Worten "Biological Appropiated Raw Food". Auf Deutsch übersetzt heißt das so viel wie "biologisch angemessenes, rohes Essen".

Wer barft, setzt auf naturbelassenes Rohfutter

Konkret heißt das, dass Hunde und Katzen mit möglichst naturbelassenem Futter , also zum Beispiel mit rohem Fisch, Fleisch, Knochen und Innereien ernährt werden. Wer "barft" fügt dem Rohfutter für seinen Hund meist noch Obst, Gemüse, Nüsse oder hochwertige Öle hinzu. Ziel ist es, die ursprüngliche Ernährung von Wildhunden und Wölfen auf unsere Haustiere zu adaptieren.

Barfen: Ja oder nein?

Auf die Frage, ob man Hund und Katze mit der Barf-Methode ernähren sollte, gibt es unterschiedliche Antworten. Während Verfechter des Barfens betonen, dass die Tiere das abwechslungsreiche Futter besonders schmackhaft finden, es keine unerwünschten Zusatzstoffe besitzt und optimal für Tiere mit Allergien ist, warnen manch andere lautstark davor.

Laut einer Studie eines niederländischen Forscherteams, die kürzlich auch im Fachjournal "Vet Record" erschienen ist, kann barfen nämlich nicht nur für Hund und Katze, sondern auch für die Besitzer schädlich werden.

Warum genau, das erklären wir dir oben im Video.

Das könnte dich auch interessieren:

Sternzeichen-Check: Welcher Hund passt zu mir?

Weitere Videos