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Beliebte Masche an Tankstellen

Gerade im Urlaub in Luxemburg, Polen oder Kroatien ist die Verführung groß, das Auto vollzutanken. Mit knapp 1,30 Euro für einen Liter Super belegen diese Länder die europäischen Spitzenplätze in der Liste der niedrigsten Benzinpreise. Das wissen natürlich auch die Betreiber der Tankstellen und schlagen daraus Extraprofit, der nicht ganz legal ist.

Und so funktioniert die Abzocke: Sie wollen gerade das Geld aus dem Portemonnaie zücken, um für die Tankfüllung zu zahlen, da fährt das nächste Fahrzeug schon vor die Zapfsäule. Sobald der andere Fahrer anfängt zu tanken, wird Ihr Betrag nicht mehr angezeigt. Der Betrag, für den Sie nun aufkommen müssen, wird vom Tankstellenbesitzer frei erfunden. Tipp: Damit das Tanken im Ausland nicht zur versteckten Kostenfalle wird, sollten Sie während der Bezahlung das Auto an der Zapfsäule stehen lassen und die Anzeige immer im Auge behalten.

Weitere Kostenfallen beim Tanken im Ausland

Nicht nur durch Abzocke kann es teuer werden, auch fehlende Fremdsprachensprachkenntnisse lassen die niedrigen Benzinpreise plötzlich in die Höhe schnellen. Wenn Sie als Dieselfahrer in Belgien und Frankreich „Gasolina” tanken, zahlen Sie dafür nur minimal weniger oder mehr.

Richtig tief in die Tasche müssen Sie jedoch greifen, wenn Sie „Gasolina” in Spanien oder Portugal tanken. Nicht, weil die Benzinpreise dort höher sind, sondern „Gasolina” für Super steht und das Tanken im Ausland dementsprechend mehr kostet. Möchten Sie Diesel tanken, gehen Sie zur Zapfsäule, die mit „Gasoleo” ausgeschildert ist. Oder noch besser: Sie frischen Ihre Fremdsprachenkenntnisse vor Urlaubsantritt noch ein wenig auf.