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Deutsche im Ausland – und ihr Ruf

Ob Gardasee, Rimini, Mallorca oder Antalya – Deutsche reisen am liebsten innerhalb Europas, besonders gern ans Mittelmeer. Kein Wunder, dass das reiselustige Volk mit allerlei Klischees zu kämpfen hat, darunter: Socken in Sandalen, literweise Bier und Sprachprobleme. Den Deutschen ist’s egal, sie reisen, wohin und wie sie wollen. Bevor’s aber in den wohlverdienten Jahresurlaub geht, sollten nicht nur die Zehentreter und Tennisstrümpfe eingepackt, sondern auch ein paar Informationen eingeholt werden. Notfälle können schließlich immer und überall eintreten.

Sicherheit geht vor!

Ausland ist nicht gleich Ausland. Das zeigt sich nicht nur an der Währung. Vor allem, was die Sicherheit angeht, gibt es entscheidende Unterschiede zwischen den Reisezielen. Wer in die klassischen europäischen Metropolen oder ländlichen Regionen in Spanien, Italien und Co. reist, muss in der Regel nichts befürchten. Anders sieht es aus, wenn für ein Land eine Reisewarnung ausgesprochen wird, häufig sind Ägypten, Tunesien oder südamerikanische Länder betroffen. In diesem Fall sollte man sich den Urlaub noch einmal überlegen, denn wer trotzdem reist, begibt sich eventuell sogar in Lebensgefahr. Tipp für Deutsche im Ausland: Das Auswärtige Amt aktualisiert Reisewarnungen laufend – vor dem Urlaub einen Blick auf die Homepage zu werfen, lohnt sich also.

Medizinische Vorsorge wichtig für Deutsche im Ausland

Auf alle Eventualitäten kann man sich nur schwer vorbereiten – und last-minute zu verreisen, ist schließlich auch mal ganz schön. Doch wer Urlaub in den Tropen oder Afrika macht, sollte die Reise möglichst lange im Voraus planen, denn hier sind, je nach Region, in der Regel mehrere Schutzimpfungen im Vorfeld notwendig. Und diese können Leben retten. Also vorher unbedingt Klima und regionale Besonderheiten checken und über Impfempfehlungen informieren. Ist alles erledigt: Gute Reise!