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Verkehrsregeln und Bußgeld in Österreich

Nicht nur zum Skifahren zieht es zahlreiche Urlauber Jahr für Jahr nach Österreich, auch zum Wandern oder Sightseeing. Viele fahren mit dem eigenen Auto. Wer auf der Autobahn oder in der Stadt kein Bußgeld bekommen will, sollte vorher allerdings unbedingt einen Blick in den „Bußgeldkatalog Österreich“ werfen. Dabei fällt auf: Welche Vergehen bestraft werden, unterscheidet sich nicht von Deutschland oder bspw. dem Bußgeldkatalog in Frankreich, nur die Höhe des Bußgeldes für Geschwindigkeitsverstoß, Alkohol am Steuer, mit Handy am Ohr, ohne Gurt und Co. ist anders.

Geschwindigkeitsverstoß: Was sagt der Bußgeldkatalog Österreich?

Wer im Urlaub seine Kasse nicht um mehrere tausend Euro erleichtern möchte, hält sich in Österreich lieber an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Anderenfalls wird’s teuer. Mittels Bußgeldrechner lassen sich hier keine pauschalen Strafen ermitteln, denn die Höhe der Geldstrafe hängt nicht nur von der Geschwindigkeitsüberschreitung selbst ab, sondern auch davon, in welchem Ort Sie erwischt werden. Im Schnitt kosten über 20 km/h mehr auf dem Tacho ab 30 Euro und über 50 km/h zu viel bis zu 2.180 Euro. Aber wieso rasen? Schließlich wollen Sie sich doch im Urlaub entspannen!

Bußgeld im Urlaub vermeiden

Doch nicht nur die Geschwindigkeit regeln StVO und Bußgeldkatalog. Österreich ist auch in Sachen Trunkenheit am Steuer, Überfahren roter Ampeln und Überholungsfehler streng: Wer nicht auf den Promillerechner hört und mit über 0,5 Promille beim Fahren erwischt wird, zahlt mindestens 300 Euro. Bei Rotlichtverstoß und Fehlern beim Überholen sind immerhin je 70 Tacken fällig. Achtung: In Österreich gilt zur kalten Jahreszeit Winterreifenpflicht. Wer die missachtet, muss ebenfalls 35 Euro blechen – genauso viel, wie beim unangeschnallten Fahren.