- Bildquelle: Fotolia © Fotolia

Was steht im Bußgeldkatalog? Frankreich-Urlauber sollten’s wissen

Essengehen, Schwimmbad, Sightseeing – alles kostet Geld im Urlaub. Da sollte man sich besser kein Bußgeld einhandeln. Wer sich vorher informiert, was der Bußgeldkatalog vorsieht, kann saftige Strafen vermeiden. Die Vergehen, die geahndet werden, sind im Land der Gourmets die gleichen wie überall: Überschreiten der Geschwindigkeit, Handy und Alkohol am Steuer, Drogen und Co. Anders hingegen ist die Höhe des Bußgeldes.

Was kostet welches Vergehen laut Bußgeldkatalog in Frankreich?

Wer in Frankreich zu schnell unterwegs ist, muss, wird er erwischt, bis zu 1.500 Euro Strafe zahlen. So viel, wie ein mehrwöchiger Urlaub kostet. Das ist bitter, gilt aber „nur“, wenn der Tacho über 50 km/h zu viel anzeigt. Innerorts schmerzen allerdings auch schon 20 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung: Zwischen 135 und 375 Euro sind dann nämlich fällig.

Einheitliche Strafen gibt’s fürs Telefonieren und Alkohol am Steuer bis 0,8 Promille, Fahren ohne Warndreieck oder -weste sowie Missachtung der Gurtpflicht. Sich für immer an Ihren Frankreich-Urlaub erinnern werden Sie sich, wenn Sie mit über 0,8 Promille oder Drogen am Steuer erwischt werden. Dann können Sie Ihre Ferien nämlich im Gefängnis fortsetzen. Zwei Jahre Haft drohen im einen wie im anderen Fall plus 4.500 Euro Bußgeld. Getoppt werden kann das nur noch durch eine Kombi, sprich Alkohol und Drogen. In diesem Falle sagt der Bußgeldkatalog: Frankreich-Urlauber wie Einheimische müssen das Doppelte bezahlen und werden mit drei Jahren Haft bestraft.

Grund genug, sich im Urlaub an die jeweiligen Vorschriften zu halten – so ersparen Sie sich Ärger und haben mehr Geld für Verpflegung, Eintritte und Co.