- Bildquelle: Fotolia © Fotolia

Mieser Touri-Betrug hinterm Tresen

Nach Sightseeing und Besuch am Strand, wo schon einige Touri-Fallen lauern, tagsüber tauchen viele Touristen im Thailand-Urlaub abends ins örtliche Nachtleben ein. Das kann teuer werden, denn Abzocke in Bars ist keine Seltenheit. Die Masche ist bekannt: Man bestellt ein Bier, vielleicht noch eins und bekommt prompt die Rechnung – ein notiertes Extra-Getränk oder völlig überteuerte Drinks. 70 Euro pro Pulle, Abzocke!

Nicht bezahlen? Keine gute Idee, denn stämmig gebaute Männer hindern jeden am Verlassen des Lokals, der nicht blecht, und beschuldigen ihn des Diebstahls. Einzige Möglichkeit, ohne zusätzlichen Ärger aus der Sache herauszukommen: das bezahlen, was verlangt wird! Zumal teilweise selbst Polizisten in Thailand eine eigene Touristen-Abzocke haben.

Und das können Sie tun: Zur Abzocke gehören bekanntlich immer zwei – einer, der betrügt, und einer, der sich betrügen lässt. Lassen Sie die Bedienung Ihre Getränke daher immer direkt am Tisch auf einem Zettel festhalten und fragen Sie vorher nach den Preisen, wenn diese nicht in der Getränkekarte stehen. So können Sie sich ganz einfach vor Betrug schützen.

Wechselgeld-Betrug in Thailand

Einige Bar- und Restaurantbesitzer in Thailand nutzen es aus, dass Urlauber auf Reisen nicht nachrechnen, wenn sie Wechselgeld bekommen und geben ihnen weniger zurück, als sie müssten. Und so funktioniert die Abzocke in Bars: Touristen, die mit einem 1.000 Baht-Schein bezahlen, bekommen beispielsweise nur so viel Geld zurück, als hätten sie mit einem 500 Baht-Schein bezahlt. Betrug!

Schützen können Sie sich davor leicht – indem Sie nachrechnen. Das gilt vor allem dann, wenn Sie etwas Günstiges mit einem großen Schein bezahlen. Vertrauen Sie vor allem in den Touri-Metropolen Phuket und Pattaya nicht darauf, dass das Rückgeld stimmt, denn sonst ist die Urlaubskasse schneller leer, als Ihr Urlaub lang ist.