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Miese Masche bei der Hotelbuchung: Abzocke im Internet

Drei Übernachtungen für zwei in der City – und das für gerade einmal 70 Euro? Bei diesem Super-Schnäppchen sollten Ihre Alarmglocken läuten, vor allem, wenn es sich um eine deutsche Großstadt handelt. Denn ein Doppelzimmer kostet hier im Schnitt schon für eine Nacht 70 bis 100 Euro. In diesem Falle ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um Internetbetrug handelt. Denn trotz regulärer Buchung und Buchungsbestätigung besteht im Urlaub die Gefahr vom Hotelbetreiber eine Absage zu bekommen. Ähnliche Beispiele gibt es zuhauf.

Bleibt die Frage: Was tun bei Internetbetrug im Urlaub? Online-Portale ziehen sich auf Nachfrage oft mit „technischen Problemen“ aus der Affäre. Ärgerlich und kein guter Start in die wohlverdienten Ferien! Das einzige, was Sie jetzt tun können, ist den Betrug als Internetabzocke zu melden.

Schutz vor Internetbetrug

Natürlich wartet im Netz auch das eine oder andere Schnäppchen auf Urlauber, doch wie soll man diese von Abzocke im Internet unterscheiden? Tipp: Am sichersten ist es, nur auf renommierte Anbieter zu vertrauen und eventuell gleich eine günstige Pauschalreise zu suchen. Denn Internetportale, die einen Ruf zu verlieren haben, trauen sich eher nicht, ihre Kunden zu betrügen. Wer sich nicht ganz sicher ist, kann sich auch Hilfe bei der Verbraucherzentrale holen und da einmal genau nachfragen. Das kostet zwar etwas Zeit – lohnt sich aber, weil Sie dann erst gar nicht erst auf Abzocke im Internet hereinfallen.

Und noch ein Tipp zum Schutz vor Internetbetrug: Bevor Sie vor dem Urlaub Geld überweisen – zum Beispiel für eine Ferienwohnung –, sollten Sie mit dem Vermieter direkt telefonieren, denn Betrüger lassen sich darauf in der Regel nicht ein. Wenn doch: Fragen Sie genauer nach, zum Beispiel nach Details zum Mietobjekt, die nicht in der Anzeige stehen. So enttarnen sich die meisten Betrüger selbst. Ganz ähnlich schützt man sich übrigens auch vor dubiosen Timesharing-Angeboten, z. B. in Spanien. Gut zu wissen: Forderungen nach vollständiger Vorabzahlung sind unseriös. Üblicherweise wird für eine Ferienwohnung vor Urlaubsantritt etwa ein Drittel oder die Hälfte des Gesamtpreises verlangt. Der Restbetrag wird dann vor Ort beglichen.