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Was ist ein Thai-Grill?

Ein Thai-Grill ist rund wie ein Kugelgrill, aber multifunktional. Er besteht aus zwei Teilen: einer Schale für die Kohle und einer Art Deckel. Dieser hat in der Mitte eine große Wölbung – hier kann Mann, wie auf einem Holzkohlegrill, Fleisch, Fisch und Gemüse brutzeln. Drumherum ist Platz für Brühe oder Soße. Der Vorteil: Anders als beim normalen Grill handelt es sich hierbei um eine All-in-one-Lösung, denn Sie bekommen knuspriges Grillgut mit Beilagen und Soße in einem.

Den Thai-Grill gibt es in unterschiedlichen Größen, nämlich mit 30, 35 und 40 Zentimetern Durchmesser. Kleine Modelle sind für zwei bis vier Personen optimal. Wer bis zu sechs Gäste verköstigen möchte, sollte zu einem großen Tischgrill greifen. Je nach Größe kostet dieser zwischen 35 und knapp 60 Euro.

So funktioniert der Spezial-Brutzler: Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Stellen Sie den Grill zunächst auf den Tisch, aber unbedingt auf eine feuerfeste Unterlage.

2. Auf einem Rost unten im Grill bringt Mann dann die Holzkohle zum Glühen. In der Zwischenzeit wird der Tisch eingedeckt – mit allem, was auf den Grill kommen soll. Außerdem brauchen Sie ein Stück Speck ohne Fleischanteil.

3. Mit diesem fetten Sie den Deckel ein, damit später nichts anbackt. Lassen Sie es anschließend einfach auf dem Deckel liegen und wenden Sie es gelegentlich.

4. Nun die Brühe in die Schale füllen und Fleisch und Fisch zum Brutzeln auf die Wölbung legen – am besten um den Speck herum.

5. Das Gemüse wird in der Brühe gekocht. Besonders asiatisch ist übrigens Pak Choi, aber auch Zucchini, Möhren, Paprika und Pilze können gegart werden. Die Brühe bekommt durch die Bratensäfte zusätzlich Geschmack.