Test: Was hilft bei starker Verschmutzung?

Vor allem, wer ohne Aluschalen grillt, muss hinterher den Grutzler sauber machen, denn Marinade und Fleischsaft sorgen auf dem Rost spätestens nach dem zweiten Mal für eine dicke Fettschicht. Kein Problem für die meisten Grillreiniger. Hier haben Sie beim Kauf die Qual der Wahl zwischen Konzentraten und Aktivgels, um den Grillrost grünlich zu reinigen.

Gel können Sie direkt auftragen, konzentrierte Mittel sollten Sie hingegen lieber nach Anleitung mit Wasser verdünnen. Steht nichts auf der Packung, lieber erst anwenden, wenn der Grill abgekühlt ist, sonst könnten sich in der Hitze giftige Stoffe entwickeln, die Sie schließlich einatmen. Tipp: Finger weg von Mitteln, die Ätznatron enthalten. Dieser Inhaltsstoff kann zu Hautreizungen führen.

Die richtige Anwendung

Für den Gebrauch gilt: Lassen Sie die Reiniger mindestens zwei Stunden einwirken – besser noch über Nacht. Danach mit klarem Wasser und einem Schwamm säubern. Im Idealfall sollten dann keine Rückstände mehr zu sehen sein. Ganz wichtig: Zur Reinigung möglichst einen weichen Schwamm und keine harten Bürsten verwenden, da der Rost sonst beschädigt wird.

Grillreiniger selber herstellen

Günstig und ebenso effektiv sauber bekommen Sie den Rost mit selbst gemachtem Grillreiniger. Das natürlichste Mittel: Zitronensaft. Einfach eine Zitrusfrucht aufschneiden und den grob mit einer Bürste vorgesäuberten Rost damit einreiben. Die Säure löst das Fett und bringt die Stäbe wieder zum Glänzen. Und was zeigt die Praxis beim Grill-Reinigen? Test bestanden!