Verschiedene Grillgeräte im Test

Der Klassiker ist, klar, der Holzkohlegrill. Er ist schon für wenig Geld erhältlich, leicht zu bedienen und sorgt für angenehme Grill-Atmosphäre. Allerdings ist der Brutzler nichts für Spontangriller, die das Gerät erst dann anzünden, wenn sie bereits Hunger haben, denn die Anheizzeit ist recht lang. Für den Balkon eignet sich das Brutzeln mit Holzkohle ebenfalls nur bedingt, denn das qualmt ganz schön – da braucht es tolerante Nachbarn.

Beim Gasgrill gibt es keinen Rauch und auch die Möglichkeit, die Temperatur manuell einzustellen. Außerdem ist der Grill schnell vorgeheizt. Allerdings sind die Anschaffungskosten höher und der Grill ist technisch anfälliger. Wer nur selten oder spontan zu zweit grillt, für den kommen auch elektrische Grillgeräte infrage. Sie sind schnell auf Temperatur, klein und kompakt. Ihr Nachteil: oft zu geringe Leistung. Für Balkon-Griller sind beide Varianten allerdings wunderbar geeignet.

Was kostet ein Grill?

Pauschal lässt sich diese Frage natürlich nicht beantworten, denn nicht nur die Betriebsart der Grillgeräte unterscheidet sich, sondern auch jedes Modell unter sich. Legen Sie vor dem Kauf ein Budget fest, das Sie nicht überschreiten wollen und schauen Sie sich dann im jeweiligen Segment genauer um. Beachten Sie aber die goldene Regel, die für so gut wie alles gilt: Wer billig kauft, kauft zweimal! Also lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen, wenn der Grill nicht nur eine Übergangslösung sein soll.

Natürlich müssen Sie als Einsteiger nicht gleich 3.000 Euro für einen neuen Brutzler ausgeben, aber vergleichen Sie, bevor Sie bei einem Schnäppchen schwach werden, unbedingt unterschiedliche Grillgeräte miteinander. Einige Hersteller bieten guten Service auch nach dem Kauf, andere wiederum viele Funktionen. Dann aber müssen Sie vielleicht einige Abstriche in puncto Qualität machen. Wer 6.000 Euro für einen Grill ausgeben möchte, bekommt das Gesamtpaket, alle anderen müssen schauen, was ihnen wichtiger ist: guter Kundenservice, gute Qualität oder Top-Funktionen. Einsteiger kommen mit einem Budget von einigen hundert Euro aber gut hin.