Wofür eignet sich ein Grill mit Deckel?

Hobbymäßig gebrutzelt haben Sie lange genug, jetzt möchten Sie tiefer ins Grill-Metier einsteigen? Dann ist ein Grill mit Deckel Pflicht. Was der kann und andere nicht? Indirektes Grillen vorrangig, sprich, Fleisch, Fisch und Co. bei niedrigen Temperaturen garen.

Vor allem für Grillgut, das länger als 25 Minuten braucht, ist diese Methode ideal, denn ein Brutzler mit Deckel ist wie eine Art Umluftofen, der die Wärme gleichmäßig verteilt. Mit ständigem Wenden auf dem Rost ist jetzt Schluss! Und noch ein Vorteil hat der Brutzler mit Haube: Wenn Sie den Grill auf Temperatur bringen, Deckel schön geschlossen halten – dann geht’s schneller.

Verschiedene Modelle und Kosten

Der Klassiker unter den Deckel-Modellen ist der Kugelgrill. Er ist rund, kompakt und verfügt oftmals über ein integriertes Thermometer, mit dem sich die Temperatur manuell regeln lässt. Die Kosten variieren je nach Verarbeitung, Größe und Ausstattung. Aber einen günstigen runden Grill mit Deckel bekommen Sie bereits ab 25 Euro – ist nur die Frage, wie lange der hält. Die Mittelklasse-Brutzler liegen im Durchschnitt zwischen 100 und 200 Euro, da bekommen Sie schon was für Ihr Geld.

Auch sehr beliebt: Eckige Modelle mit Deckel und Ablage. Hiermit kann Mann nicht nur brutzeln, was er will, sondern hat auch alles an einem Ort: Grillgut, Zange, Teller und Bier. Diese Vorteile haben allerdings auch einen stolzen Preis: Mindestens 100 Euro müssen Sie hierfür rechnen, eher 200. Nach oben ist die Grenze natürlich offen – aber Mann will sich ja auch noch ein gutes Steak leisten können und nicht nur Stockbrot grillen. Also: Preis und Leistung gut abwägen!